Freitag, 14.11.2014

NBA-Schlaglichter

Höchster Sieg der Mavs-Geschichte!

Die Mavericks fahren gegen fürchterlich spielende 76ers den höchsten Sieg in der Franchise-Geschichte ein. Sacramento verschleudert in Memphis schon wieder eine Führung von mehr als 20 Punkten, die Warriors behalten gegen hartnäckige Nets die Überhand.

Dirk Nowitzki legte gegen die Philadelphia 76ers 21 Punkte auf
© Getty
Dirk Nowitzki legte gegen die Philadelphia 76ers 21 Punkte auf

Memphis Grizzlies (8-1) - Sacramento Kings (5-4) 111:110 (BOXSCORE)

Wie viel Pech kann man eigentlich haben? Über drei Viertel hatten die Kings eigentlich alles richtig gemacht, führten in fremder Halle zwischenzeitlich mit 26 Punkten und hatten scheinbar alles im Griff. Doch auf der anderen Seite stand eben das bisher vielleicht beste Team der Liga - und nach einem desolaten ersten Durchgang mit nur 16 Punkten lief die Grizzlies-Offense wie geschmiert, stolze 95 Punkte legte Memphis über die letzten drei Viertel auf.

Stück für Stück kämpfte sich Memphis zurück ins Spiel, trotzdem lagen sie weniger als eine Sekunde vor Schluss noch mit einem hinten. Doch Vince Carter fand mit seinem Einwurf Courtney Lee, der mit dem Buzzer den Layup zum Sieg versenkte - Ballgame! Die Referees brauchten einige Zeit, um die Rechtmäßigkeit des Korbes per Replay zu überprüfen, doch am Ende wurden die Punkte gegeben und Sacramento hatte trotz der hohen Führung zum dritten Mal in Folge verloren.

Hauptverantwortlich für Memphis' Comeback zeichnete der starke Mike Conley (22 Punkte, 11 Assists), auch Marc Gasol (20 Punkte, 7 Rebounds), Zach Randolph (17 und 8) sowie Lee (16 Punkte, 6/9 FG) spielten gut. Carter traf von der Bank kommend drei seiner vier versuchten Dreier und verbuchte 11 Zähler.

Bei den Kings hatten zuvor vor allem Rudy Gay (25 Punkte), DeMarcus Cousins (22 Punkte, 11 Rebounds) und Darren Collison (20 Punkte) für die Führung gesorgt, Zweitjahresprofi Ben McLemore zeigte mit 17 Zählern eins der besseren Spiele seiner jungen Karriere. Es war nach dem Spiel gegen die Mavs bereits das zweite Mal binnen weniger Tage, dass Sacramento eine Führung von mehr als 20 Punkten noch hergab.

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Dallas Mavericks (6-3) - Philadelphia 76ers (0-8) 123:70 (BOXSCORE)

Was muss das momentan für einen Spaß machen, wenn man gegen die Sixers spielen darf. Um es kurz zu machen: Es gibt gute Gründe, warum dieses Team noch keinen einzigen Saisonsieg verbucht hat. Gegen die Mavs zeigten sie einige davon. Keine 30 Prozent aus dem Feld, fürchterliche Defense, dreimal so viele Turnover (27) wie Assists (9). Bei aller Freude über das Comeback von Michael Carter-Williams (19 Punkte, 8 Rebounds) - so ein Auftritt verdient das Prädikat "hundsmiserabel".

Den Mavs wird das Ganze ziemlich egal sein. Immerhin verlief das Spiel völlig entspannt, nachdem Dallas schon nach einem Viertel mit 38:10 führte. Mit den 53 Punkten, die beide Teams am Ende trennten, überboten die Mavericks sogar die eigene Bestmarke aus dem Jahr 2010 (50 Punkte Unterschied gegen die Knicks). Eine nette Abwechslung, schließlich hatte der Comeback-Sieg gegen die Kings zuvor viel Kraft gekostet.

So konnte Coach Rick Carlisle seine Spieler schonen. Dirk Nowitzki etwa spielte nur 20 Minuten, in denen er auf 21 Punkte kam. Die meisten Minuten spielte noch Monta Ellis, der in 29 Minuten auf 17 Zähler kam. Auch Chandler Parsons, Brandan Wright (beide 14) und Charlie Villanueva (10) punkteten zweistellig. Rückkehrer JJ Barea lieferte von der Bank 7 Punkte und 11 Assists.

Wie gesagt, es muss Spaß machen gegen die Sixers. Der einzige Lichtblick für Philly: Vom Rekord für den schlechtesten Start in eine Saison (0-19 von den 2009er Nets) trennen sie noch elf Spiele. Allerdings muss man sich schon fragen, gegen wen sie in dieser Form überhaupt gewinnen wollen.

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Golden State Warriors (6-2) - Brooklyn Nets (4-4) 107:99 (BOXSCORE)

Normalerweise kann es kein gutes Zeichen für die Warriors sein, wenn Steph Curry zur Pause nur 2 Punkte auf dem Konto hat. Gegen Brooklyn war das allerdings kein Problem: Nach den Turnover-Festivals der letzten Spiele nahmen sich die Dubs nämlich endlich mal die Kritik ihres Coaches zu Herzen und produzierten in den ersten beiden Vierteln nur drei Ballverluste. Mit Hilfe dieser Ballsicherheit legten sie in diesem Zeitraum 66 Punkte auf, die beste Marke der Saison.

Die Nets ließen sich allerdings nicht so leicht abschütteln und blieben immer in Schlagdistanz. Mitte des vierten Viertels brachte sie ein 9:0-Run wieder bis auf 5 Punkte ran, bis Curry per Dreier wieder für Entlastung sorgte. Da der Point Guard danach mit 5 Fouls zwischenzeitlich auf die Bank musste, übernahm der andere Splash Brother Klay Thompson die Verantwortung und brachte den Sieg für Golden State nach Hause.

Thompson war mit 25 Zählern Topscorer der Partie, auch Curry fand in Halbzeit zwei seinen Touch und beendete die Partie mit 17 Punkten. Auch Draymond Green legte 17 Zähler auf und lieferte zudem 8 Rebounds und 7 Assists. Andrew Bogut (11 Punkte, 14 Rebounds) und Harrison Barnes (12 Punkte) scorten ebenfalls zweistellig für die Gastgeber, die sich insgesamt nur 10 Turnover leisteten und damit eine Bestmarke für die Saison aufstellten. David Lee fiel erneut aus.

Bei den Nets lieferte Jarrett Jack von der Bank kommend eine perfekte Partie - 10 von 10 traf Jack aus dem Feld und kam insgesamt auf 23 Punkte. Brook Lopez und Deron Williams legten jeweils 18 Zähler auf, Mason Plumlee machte 13 und Joe Johnson 12 Punkte. Extrem mies: Die Nets trafen nur 3 von 16 von der Dreierlinie.

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