Montag, 10.03.2014

NBA-Schlaglichter

Mavs schlagen nächstes Top-Team

Die Dallas Mavericks können gegen die Indiana Pacers den nächsten Sieg gegen ein Top-Team der NBA einfahren. Die Los Angeles Lakers feiern dank Jodie Meeks einen sensationellen Erfolg über die Oklahoma City Thunder. In New Orleans und Houston finden gleich zwei Overtime-Krimis statt und die Warriors gewinnen gegen die Suns.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks konnten mit den Pacers das nächste Top-Team schlagen
© getty
Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks konnten mit den Pacers das nächste Top-Team schlagen

Los Angeles Lakers (22-42) - Oklahoma City Thunder (46-17) 114:110 (BOXSCORE)

Niemand hatte vor dem Spiel auch nur einen Pfifferling auf die Los Angeles Lakers gesetzt. Die letzten drei Partien gingen schließlich mit einem Durchschnitt von 136 Punkten verloren. Und auch gegen die Thunder ging das Spiel lange in eine ähnliche Richtung.

Mitte des zweiten Viertels lagen die Lakers bereits mit 18 Punkten zurück, aber dann startete Jodie Meeks die Aufholjagd. Mit 4:35 Minuten auf der Uhr im dritten Viertel ging L.A. durch zwei Freiwürfe von Meeks erstmals in Führung und gab die Führung auch nicht mehr ab.

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Der Guard lief regelrecht heiß und erzielte 24 seiner insgesamt 42 Punkte nach der Pause. Obwohl die Lakers Anfang des Schlussviertels mit 18 Punkten führten, wurde es aber noch einmal eng. Russell Westbrook (20 Punkte, 8 Assists, 7 Rebounds, 8 Turnover) verkürzte rund eine Minute vor dem Ende auf 107:110, aber verwarf im nächsten Angriff einen offenen Dreier.

Die Lakers sind das erste Team seit Chicago 2001, die als schlechtestes Team das beste schlagen kontnen. Damals gewannen die Bulls am letzten Spieltag der Regular Season gegen die Philadelphia 76ers. Pau Gasol legte eine Double Double (20 Punkte, 11 Rebounds) für L.A. auf, Ryan Kell erzielte 12 Punkte und starke 8 Assists. Auf Seiten der Thunder erzielte Kevin Durant ein Triple Double (27 Punkte, 10 Rebounds, 12 Assists).

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New Orleans Pelicans (26-37) - Denver Nuggets (27-35) 111:107 in OT (BOXSCORE)

Zwei Tage vor seinem 21.Geburtstag war Anthony Davis bereits in Feierlaune. Beim Overtime-Krimi gegen die Nuggets legte der Big Man 36 Punkte (10/20 FG), 17 Rebounds und 6 Blocks auf - seit 1988 hat kein Spieler dieser Franchise in einem Spiel so viele Punkte, Rebounds und Blocks erzielen können wie "The Brow".

"Sie geben mir den Ball, sodass ich punkten kann, treffen wichtige Würfe, spielen Defense, halten mir den Rücken frei, wenn ich einen Wurf blocken will und halten die Gegner vom Brett fern, sodass ich mir die Rebounds schnappen kann. Das ist eine Teamleistung, nicht nur mein Verdienst. Ich kann das nicht alleine machen", fand Davis nach dem Spiel lobende Worte für seine Mitspieler.

Einen der wichtigsten Würfe in dieser Partie traf Anthony Morrow. Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit stieg der 28-Jährige hoch und versenkte den Clutch-Jumper zum Ausgleich. Diese 2 seiner 15 Punkte führten die Pelicans in die Overtime, wo Davis mit einem unglaublichen Block die Führung verteidigte.

Aber das Spiel lebte von der Spannung, nicht unbedingt von hochklassigem Basketball. Insgesamt leisteten sich beide Teams 51 Turnover und alle 10 Starter hatten mindestens 2 davon. Besonders das Backcout-Duo der Nuggets, bestehend aus Ty Lawson und Randy Foye hatte Probleme (beide zusammen 6/24 FG und 10 Turnover).

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Boston Celtics (22-41) - Detroit Pistons (24-39) 118:111 (BOXSCORE)

Nach den 25 Turnover gegen die Nets zeigten die Celtics dieses Mal ein anderes Gesicht. Nur 5-Mal gaben sie den Spalding aus der Hand und stellten gleichzeitig mit 38 Assists einen neuen Saisonbestwert in dieser Kategorie auf. Vor allem Rajon Rondo ließ seine Pass-Qualitäten das ein oder andere Mal aufblitzen und verteilte 18 Assists.

In Sachen Scoring waren aber andere zuständig. Jeff Green erzielte 27 Punkte (11/19 FG), Kris Humphries holte mit 20 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double und Kelly Olynyk (18 Punkte) und Jared Sullinger (14 Punkte) brachten Unterstützung von der Bank.

Mit dem fabelhaften Ball-Movement konnte Boston die Dominanz der Pistons in der Zone wunderbar ausgleichen. Insgesamt 64 Punkte machte das Team aus der Motor City unter dem Korb und entschied das Rebound-Duell mit 54:39 für sich.

Überzeugend war mal wieder Andre Drummond mit 18 Punkten und 22 Rebounds, ebenso wie Josh Smith (28 Punkte und 11 Rebounds) und Greg Monroe (22 Punkte und 14 Rebounds). Die 16 Turnover waren aber definitiv zu viel und gaben letztendlich den Ausschlag zu Gunsten der Celtics.

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Brooklyn Nets (31-30) - Sacramento Kings (22-41) 104:89 (BOXSCORE)

Gegen sein altes Team war Marcus Thornton offenbar besonders motiviert. Mit seinen 15 Punkten im vierten Viertel (27 Punkte insgesamt) entwickelte sich der 26-Jährige zum Matchwinner der Nets.

"Jedes Mal, wenn du den Ball durch's Netz gehen siehst, wirst du selbstbewusster", erklärte der Ex-King seine gute Leistung. "Man muss aber auch meine Mitspieler loben, die mich immer in den richtigen Spots finden, in denen ich effektiv bin."

Effektiv war auch Joe Johnson, der 7 seiner 12 Würfe aus dem Feld verwandelte und 18 Punkte erzielte. Für die Nets zeigten auch Deron Williams (10 Punkte und 7 Assists) und Shaun Livingston (10 Punkte und 4 Assist) akzeptable Leistungen, allerdings hatte das Team von Jason Kidd niemanden, der DeMarcus Cousins verteidigen konnte.

Der Center legte ein Monster-Double-Double auf (28 Punkte und 20 Rebounds) präsentierte sich selbst aber wieder als sein größter Gegner. 6 Turnover und Foulprobleme im dritten Viertel verhinderten einen Auswärtssieg für die Kings. Auch Isaiah Thomas hatte einen schlechten Abend (7 Turnover, 3/14 FG und 1/9 3FG).

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