Trainerwechsel in der NBA

Collins tritt zurück, Scott gefeuert

Von SPOX
Donnerstag, 18.04.2013 | 18:44 Uhr
Doug Collins wird Philadelphia nach seinem Rücktritt in Zukunft als Berater zur Seite stehen
© getty
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Kaum ist die reguläre Spielzeit vorbei gibt es bei den Lottery-Teams auch bereits die ersten personellen Veränderungen. In Philadelphia erklärte Doug Collins wie erwartet seinen Rücktritt, bei den Cavaliers ist der Abgang von Byron Scott hingegen weniger freiwillig.

"Das ist seine Entscheidung. Niemand hat Doug gedrängt aufzuhören," erklärte Sixers-Besitzer Josh Harris am Donnerstag bei einer extra anberaumten Pressekonferenz. Nach dem die Sixers eine enttäuschende Saison gespielt haben (34-48) und zum ersten Mal seit drei Jahren die Playoffs verpassen, war in den vergangenen Wochen viel darüber spekuliert worden, dass Collins nach drei Spielzeiten in der Stadt der brüderlichen Liebe sein letztes Vertragsjahr nicht erfüllen werde.

Angesichts der weiterhin ungeklärten Zukunft von Andrew Bynum sowie der vielen Baustellen bei der Kaderplanung, sollen dem 61-Jährigen Kraft und Motivation gefehlt haben um einen erneuten Rebuild von der Trainerbank aus voranzutreiben. Collins wird sich allerdings nicht in den Ruhestand verabschieden und der Franchise in den kommenden Jahren als Berater zur Verfügung stehen.

Cavaliers feuern Scott

Im Gegensatz zu Doug Collins konnte Byron Scott in Cleveland nicht selbst über sein Schicksal entscheiden. Wie die Franchise mitteilte, wurde der bis 2014 laufende Vertrag mit dem ehemaligen Guard der Los Angeles Lakers mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

"Ich habe großen Respekt und Bewunderung für Byron Scott, sowohl professionell als auch menschlich. Gleichzeitig müssen wir als Franchise aber auch unsere Ziele sowie die Entwicklung der Mannschaft im Auge behalten," begründete Manager Chris Grant die Entscheidung. "Ich denke, dass dieser Wechsel notwendig war, um uns in Zukunft besser zu positionieren," so Grant weiter.

Die Cavs, die unter Scott vor allem ihre Defensiv-Schwäche nie richtig ablegen konnten, verloren 16 der letzten 18 Spiele und schlossen die Saison mit einer 24-58-Bilanz ab.

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