Sonntag, 26.12.2010

NBA-Schlaglichter

Orlando beendet Bostons Siegesserie

Nach 14 Siegen in Folge ist die Siegesserie der Boston Celtics gerissen. Bei den Orlando Magic lagen Paul Pierce und Co. lange in Führung, doch dann kam ein fulminanter Schlussspurt der Magic. Die New York Knicks schlugen die Chicago Bulls - die Oklahoma City Thunder setzten sich gegen die Denver Nuggets durch.

Die Orlando Magic beendeten die 14-Spiele-Siegesserie der Boston Celtics
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Die Orlando Magic beendeten die 14-Spiele-Siegesserie der Boston Celtics

Orlando Magic (18-12) - Boston Celtics (23-5) 86:78

Vogelwildes Spiel in Orlando. Die Magic legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 13:0, doch Boston schlug mit einem 15:0-Run sofort zurück. In der Folge hatten die Celtics das Spiel eigentlich lange recht gut im Griff.

Zur Pause führte Boston angeführt von einem überragenden Paul Pierce (am Ende 18 Punkte) mit 10 Punkten Vorsprung (46:36), auch im Schlussviertel lagen die Celtics dank eines ganz starken Kevin Garnett (22 Punkte) noch mit 77:71 vorne. Bis die Magic zu einem 15:1-Schlussspurt ansetzten.

Wie irre der Sieg Orlandos war? Da wäre zum einen Dwight Howard. Der Superstar-Center steckte in Foulproblemen und hatte sehr lange gerade mal 1 Punkt auf seinem Konto. Am Ende standen 6 Zähler, 11 Rebounds und 5 Blocks für ihn zu Buche. Offensiv war Howard kein großer Faktor, aber dafür sorgte er in der entscheidenden Phase mit seiner fantastischen Defense für die Wende.

Nicht nur das Spiel von Howard war kurios. Da gab es auch noch den Fall Jameer Nelson. Der Point Guard lieferte eine brutal schlechte Vorstellung ab, in der Crunchtime stand er wohl nur deshalb auf dem Feld, weil sein Backup Gilbert Arenas genauso mies war. Aber als es darauf ankam, traf Nelson plötzlich zwei ganz entscheidende Dreier.

Die besten Spieler auf Seiten der Magic waren aber Brandon Bass (21 Punkte, 9 Rebounds) und Hedo Turkoglu (16 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists) - der Türke glänzte mit einem Plus-Minus-Wert von +30!

Wenn man bedenkt, was alles nicht gut lief bei Orlando und wenn man bedenkt, dass Orlando nach dem Blockbuster-Trade in neuer Zusammensetzung praktisch noch gar nicht trainiert hat, dann ist es schon stark, dass die Magic erst die Siegesserie der Spurs beendeten und jetzt auch die Siegesserie der Celtics. Wenn sich Orlando erst mal gefunden hat, könnte da einiges gehen.

Was die Celtics angeht, muss man sich fragen, ob sie das Spiel auch verloren hätten, wenn Rajon Rondo (Knöchel) nicht verletzt ausgefallen wäre. Rondos Ersatz Nate Robinson (2/15 FG) hatte jedenfalls ein Spiel zum Vergessen.

New York Knicks (18-12) - Chicago Bulls (18-10) 103:95

Es ist an der Zeit für eine All-Star-Petition für Raymond Felton. Alles spricht in New York über Amare Stoudemire, der auch gegen die Bulls wieder 20 Punkte, 10 Rebounds und 6 Blocks lieferte. Aber Stoudemire leistete sich auch mal wieder 7 Ballverluste. Nein, Felton hat mindestens so viel Anteil am Aufschwung der Knicks wie Stoudemire.

Der Point Guard spielt eine bärenstarke Saison - auch gegen Chicago war Felton mit 20 Punkten, 12 Assists und 5 Steals der beste Mann bei den Knicks. Nicht zu vergessen ist auch die erneut starke Vorstellung von Rookie-Überraschung Landry Fields (14 Punkte, 11 Rebounds).

Die Bulls müssen sich vorwerfen, dass sie in einem echten Turnover-Festival einfach zu viele Bälle weggeschmissen haben. Derrick Rose (25 Punkte, 7 Rebounds, 8 Assists, 6 Steals) und Carlos Boozer (26 Punkte, 19 Rebounds) spielten vordergründig stark, aber wenn man ihre jeweils 7 Turnovers einrechnet, sieht die Welt schon wieder anders aus. Zudem wurde Chicago ein unglaublich schlechtes Schlussviertel zum Verhängnis, als die Bulls über acht Minuten lang keinen einzigen Punkt erzielten.

Womit wir auch schon bei der Knicks-Defense sind. Knicks und Defense? Es sind zwei Wörter, die so gar nicht zusammenpassen wollen. Aber gegen Oklahoma City war die Defense der Knicks schon verbessert - und gegen Chicago war sie im 4. Viertel sogar richtig gut. Wenn Mike D'Antoni-Teams anfangen, Defense zu spielen, wird es für den Rest der NBA nicht ungefährlich.

Oklahoma City Thunder (21-10) - Denver Nuggets (16-12) 114:106

Dank starken Auftritten von Chauncey Billups (30 Punkte), Nene (21 Punkte, 12 Rebounds) und Ty Lawson (19 Punkte) hielten die Nuggets das Spiel in Oklahoma City lange offen, obwohl Carmelo Anthony nach dem Tod seiner Schwester erneut nicht mit von der Partie war. Aber jetzt mal ehrlich: Ohne Melo in Oklahoma City zu gewinnen, ist einfach zu viel verlangt. Dafür sind die Thunder viel zu stark.

Vor allem hatten die Thunder im Gegensatz zu den Nuggets ja ihren Superstar dabei. Kevin Durant lieferte mit 44 Punkten ein Monster-Spiel ab, Unterstützung kam von James Harden (21) und Russell Westbrook (19). Nächstes Spiel der Thunder: Am Montag geht es gegen Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks. Sollte ein heißes Duell werden.

Golden State Warriors (11-18) - Portland Trail Blazers (15-15) 109:102

Es war mal wieder die große Monta Ellis-Show, die die Warriors am Leben erhalten hat. Ellis erzielte sagenhafte 39 Punkte und schraubte seine Ausbeute aus den letzten drei Partien damit auf 119 Zähler - fast 40 im Schnitt! "Er ist unser MVP", sagte Coach Keith Smart nach dem Spiel. "Er hat einen elitären Kreis von NBA-Spielern erreicht, die jede Nacht auf einem so hohen Niveau spielen können."

Beinahe hätten nicht einmal die 39 Punkte von Ellis zum Sieg gereicht, aber dank eines 11:0-Runs im letzten Viertel bogen die Warriors ihr erstes Heimspiel an Weihnachten noch um. David Lee kam auf 21 Punkte. Bester Werfer bei den Trail Blazers war Wesley Matthews mit 25 Zählern.

NBA: Ergebnisse und Tabellen

All-Time Scorer: Fürchtet euch, ihr Big Men!
PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 24: Vince Carter (1998-heute) - 24.005 Punkte in 1280 Spielen - Toronto, New Jersey, Orlando, Phoenix, Dallas, Memphis (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 22: Ray Allen (1996-2014) - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat
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PLATZ 21: Patrick Ewing (1985-2002) - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 16: Paul Pierce (1998-heute) - 26.316 Punkte in 1318 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, L.A. Clippers (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 12: Oscar Robertson (1960-1974) - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 10: LeBron James (2003-heute) - 26.970 Punkte in 993 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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