Siegesserie der Cleveland Indians: Zahlen und Fakten

So gut wie noch nie?

Dienstag, 12.09.2017 | 11:56 Uhr
Francisco Lindor wird von Manager Terry Francona im Dugout begrüßt
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Mit 19 Siegen in Serie stehen die Cleveland Indians kurz davor, einen fast 80 Jahre alten MLB-Rekord einzustellen - der Tribe spielt einfach überragenden Baseball. SPOX zeigt, warum die Indians derzeit einfach unschlagbar sind.

Der Rekord:

Was ist jetzt genau der Rekord für die meisten Siege in Folge in der Geschichte von Major League Baseball? Wikipedia und andere listen dabei die New York Giants von 1916 auf, mit 26 Siegen in Folge. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass die Giants inmitten dieser Serie ein Spiel unentschieden beendeten. Dieses "Tie" wird offziell aber nicht in der Serie gewertet, es handelt sich eher um eine "Ungeschlagen"-Serie.

Die meisten Siege in Folge ohne Unentschieden feierten die Chicago Cubs im Jahr 1935 mit 21. Der Rekord in der American League, und gleichzeitig die längste Serie in der Expansion Era (seit 1961), gehört den berühmten "Moneyball" Athletics mit 20 Siegen. Die Serie wurde im Hollywood-Film mit Brad Pitt prominent erwähnt.

Den Indians fehlt also nur noch ein Sieg, um die Bestmarke der American League einzustellen. Zwei weitere Siege und man zöge mit den Cubs von 1935 gleich.

Das Pitching:

Die Leistungen, die die Pitcher der Indians in den letzten Wochen abrufen, sind einfach nur überragend. In den 19 Spielen hat man gerade mal 32 Runs zugelassen - das sind 1,68 pro Spiel. So gut waren zuletzt die Giants von 1916.

Die Starter haben in den 19 Spielen 117.1 Innings absolviert, das sind über 6 Innings pro Spiel. Dabei kommen sie auf einen Earned Run Average von 1.84. Anders gesagt: Alle fünf Mann spielen derzeit auf Cy-Young-Niveau.

In der Serie hat man sechs Shutouts eingefahren, über die Saison hat man 18 Mal keinen gegnerischen Run zugelassen (Ligaspitze).

Die Offense:

In 18 der 19 Spiele landeten die Indians zuerst auf dem Scoreboard. In nur vier von 171 Innings lag man am Ende zurück.

Die 32 zugelassenen Runs wurden bereits erwähnt. Das Team hat über den gleichen Zeitraum 38 Homeruns geschlagen und selbst 132 Runs erzielt.

Seit dem 14. Juni, als das Team bei einer Bilanz von 31-31 stand, hat man 57 Spiele gewinnen und 25 verloren.

Shortstop Francisco Lindor kommt im Laufe der Serie auf eine Hitting-Bilanz von .365 Average, .434 On-Base-Percentage und .770 Slugging.

Und wie geht's weiter?

Nur sechs Siegen fehlen dem Team derzeit noch, um die NL Central fix zu machen und sich für die Playoffs zu qualifizieren. Das sollte eigentlich nur eine Frage der Zeit sein.

Was die Serie angeht: Am Dienstag bietet man gegen die Tigers Cy-Young-Anwärter Corey Kluber auf. Der hat den besten ERA (2.56) der American League zu bieten, und daheim schrumpft dieser Wert sogar auf 2.11.

Oh, und das Team könnte in naher Zukunft noch stärker werden: Super-Reliever Andrew Miller steht wohl kurz vor einer Rückkehr ins Team, All-Star Center Fielder Michael Brantley und Jason Kipnis dürften ebenfalls bald wieder zur Verfügung stehen.

Die Cubs von 1935 sollten sich lieber warm anziehen.

Dieser Artikel wurde ohne vorherige Ansicht durch die Major League Baseball veröffentlicht.

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