Donnerstag, 13.02.2014

Skeleton-Medaille in weiter Ferne

Huber mit halber Sekunde Rückstand

Für die deutschen Skeleton-Frauen ist eine Olympia-Medaille schon nach dem Auftakt in weite Ferne gerückt. Nach dem ersten von insgesamt vier Läufen hat die Olympiadritte Anja Huber (Berchtesgaden) als Achte bereits 0,49 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang.

Anja Huber holte bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver Bronze
© getty
Anja Huber holte bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver Bronze

Direkt hinter Huber reihte sich Ex-Weltmeisterin Marion Thees (Friedrichroda) als Neunte ein, Sophia Griebel (Suhl) belegt bei ihrer Olympia-Premiere vorerst den elften Platz.

Im Kampf um Gold deutet sich derweil ein Dreikampf an. Die britische Weltcup-Gesamtsiegerin Elizabeth Yarnold führt knapp vor der russischen Lokalmatadorin Jelena Nikitina (+0,05) und der Amerikanerin Noelle Pikus-Pace (+0,25). Der zweite Durchgang findet am Donnerstagmittag statt. Die Entscheidung fällt in den zwei Läufen am Freitag.

Die in der abgelaufenen Weltcup-Saison sieglosen deutschen Skeleton-Frauen haben lange um ihr Olympiaticket zittern müssen. Einzig Thees hatte die harten internen Normkriterien erfüllt, bei Huber und Griebel ließ der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eine Ausnahmeregelung gelten.

Der Olympia-Zeitplan


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