Olympia

FINA kritisiert Anti-Doping-Agenturen

SID
Die FINA hat einen "Bruch der Vertraulichkeit" kritisiert
© getty

Der Schwimm-Weltverband FINA hat die nationalen Anti-Doping-Agenturen kritisiert, sich schon vor Veröffentlichung des McLaren-Berichts für einen Ausschluss Russlands von den Sommerspielen in Rio (5. bis 21. August) ausgesprochen zu haben.

Diese Entscheidung stelle einen "Bruch der Vertraulichkeit" dar, der die "Unabhängigkeit des Berichts von Richard McLaren untergraben würde", hieß es.

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Mindestens zehn nationale Anti-Doping-Agenturen - darunter auch die deutsche NADA - hatten einen Tag vor Veröffentlichung des Reports den Ausschluss des Riesenreiches gefordert, falls sich die Anschuldigungen bewahrheiten würden.

Der Bericht untersucht unter anderem angebliche Manipulationen von Doping-Proben durch Gastgeber Russland bei den Winterspielen 2014 in Sotschi und wird am Montag in Toronto vorgestellt.

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