Montag, 16.03.2015

DOSB-Präsidium empfiehlt Hansestadt

Hamburg soll Olympia holen

Die Hansestadt soll 2024 die Olympischen Spiele zurück nach Deutschland holen - 52 Jahre nach dem letzten Ringe-Fest auf deutschem Boden in München 1972. Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sprach am Montagabend in Frankfurt eine entsprechende Empfehlung an seine Mitglieder aus und entschied sich damit wenig überraschend gegen Berlin.

Hanseatische Verlässlichkeit zählte für die Bosse des deutschen Sports letztlich mehr als der Bonus der Weltstadt Berlin.

"Hamburg bietet ein faszinierendes und kompaktes Olympiakonzept. Hamburg ist eine Stadt, die genau zur Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komitees passt", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann bei der Bekanntgabe der Entscheidung im "Raum Gold" des Lindner-Hotels in Frankfurt. Der Chef des deutschen Sport-Dachverbandes appellierte: "Diese Olympiabewerbung ist ein Projekt von ganz Deutschland. Packen wir es an! Wenn wir nicht überzeugt wären, uns in einem harten internationalen Wettbewerb durchsetzen zu können, hätten wir diesen Weg nicht beschritten."

Drei Argumente hätten den Ausschlag für Hamburg gegeben. Hörmann: "Zunächst die Stimmungslage in der Stadt, das klare Votum der Fachverbände und die heutige Expertenrunde, die uns weitere wichtige und wertvolle Hinweise gegeben hat." Sowohl die Spitzenverbände als auch die DOSB-Präsidiumsmitglieder haben Hamburg bevorzugt. Von 33 Verbänden, die an einer geheimen Abstimmung teilgenommen hatten, sprachen sich laut Hörmann 18 für Hamburg und nur elf für Berlin aus, vier Verbände votierten für beide Städte. Zudem habe des Präsidium "eine mehrheitliche Entscheidung" getroffen und sich dann "einmütig positioniert", sagte Hörmann.

Die Außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB muss am kommenden Samstag in der Frankfurter Paulskirche der Empfehlung des Präsidiums noch zustimmen. Dieser Schritt gilt als sicher, und er wird erst der zweite sein für Hamburg am Anfang eines langen, mit hohen Hürden gespickten Weges bis hin zu einer Eröffnungsfeier in einem noch zu errichtenden Olympiastadion auf der Elbinsel Kleiner Grasbrook.

Austragung kostet Millionen

Vor der Abgabe der kompletten Unterlagen der bis zu 50 Millionen Euro teuren Bewerbung beim IOC am 8. Januar kommenden Jahres müssen sich mindestens 50 Prozent der Bürger in der Hansestadt in einer Befragung im September für die Sommerspiele 2024 oder gegebenenfalls auch 2028 aussprechen. Bis dahin sollen auch seriöse Angaben über die Kosten der 16-tägigen Mammut-Veranstaltung gemacht werden, die gerade in der Hansestadt gewaltige Bauvorhaben nötig macht. Berlin hätte weniger werkeln müssen.

In der letzten Stimmungsumfrage des DOSB hatten sich 64 Prozent der Hamburger für Sommerspiele vor der eigenen Haustür ausgesprochen und nur 55 Prozent der Berliner. Vor allem weil Hörmann und Co. ein erneutes Bewerbungs-Desaster unter allen Umständen vermeiden wollten, entschieden sie sich gegen das international bekanntere Berlin und für die erheblich sicherere Variante Hamburg.

Doch auch bei einem positiven Bürgervotum liegen Spiele in Hamburg, die vierten in Deutschland nach München (1972), Berlin und Garmisch-Partenkirchen (beide 1936), noch im dichten hanseatischen Nebel verborgen. Zum einen ist die internationale Konkurrenz groß. Boston wird sich bewerben und ist wegen der mächtigen IOC-Unterstützer aus den USA automatisch der Favorit, unabhängig davon, wer außer Rom noch seinen Hut in den Ring werfen wird.

Zum anderen gilt als sicher, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Zuschlag für die EM 2024 erhalten wird. Zwei Großereignisse innerhalb weniger Wochen in einem Land - nicht wenige Skeptiker halten dies für ein Ausschlusskriterium für eine deutsche Bewerbung.

Olympia-Macher betont locker

In Hamburg bleiben die Olympia-Macher dennoch cool. Innensenator Michael Neumann hatte schon nach der abschließenden Präsentation seiner Stadt am Sonntagabend eine bemerkenswerte Sicherheit ausgestrahlt. Mit der Gewissheit, dass die mächtige Handelskammer sowie Stadt- und Bundespolitik ihren Segen geben, können die Hanseaten nun richtig loslegen.

Aber auch Olympia-Gegner und -Skeptiker gibt es zuhauf, und sie lauern nicht nur in Reihen des Aktionsbündnisses NOlympia. Zu teuer, nur zum finanziellen Wohle des IOC und zu Lasten anderer wichtiger Sozialprojekte, schlechte Erfahrungen mit der Elbphilharmonie - die olympische Idee begeistert bei weitem nicht alle.

Nicht umsonst rührt der für den Sport zuständige Innenminister Thomas de Maizière schon kräftig die olympische Werbetrommel: "Ich finde, dass wir Deutsche glänzend darin sind, immer Gegenargumente zu finden. Mit der Bewerbung um Olympische Sommerspiele können wir beweisen, dass wir auch zum Gegenteil in der Lage sind."

NOlympia in Berlin zufrieden

Das Berliner Aktionsbündnis NOlympia hat mit Erleichterung auf die Entscheidung des DOSB-Präsidiums reagiert, Hamburg und nicht Berlin ins Rennen um die Olympia-Bewerbung zu schicken. "Wir sind sehr froh, dass der Kelch an uns vorübergegangen ist. Jetzt wird gefeiert", sagte NOlympia-Mitglied Gabriele Hiller.

Die Sportpolitikern der Partei Die Linke in Berlin zeigte sich dennoch überrascht von der Entscheidung. "Ich habe eigentlich gedacht, dass es Berlin wird. Doch ich bin glücklich, dass die Sportfunktionäre anders entschieden haben. Hamburg wird es nicht leichter haben, wir bieten NOlympia in Hamburg unsere Hilfe an."

Stimmen zur DOSB-Empfehlung

DOSB-Präsident Alfons Hörmann: "Hamburg hat ein faszinierendes und kompaktes Olympia-Konzept. Beide Städte hatten ein hervorragendes Konzept vorgelegt. Hamburg ist eine echte Agenda-City, die genau zur Reformagenda des IOC passt. Diese Olympiabewerbung ist ein Projekt von ganz Deutschland. Packen wir es an! Wenn wir nicht überzeugt wären, uns in einem harten internationalen Wettbewerb durchsetzen zu können, hättem wir diesen Weg nicht beschritten."

Michael Neumann (Senator für Inneres und Sport in Hamburg zum SID): "Das ist eine große Ehre für die Stadt. Aber es war nur der erste Schritt. Der Marathon beginnt jetzt. Wir werden uns jetzt in den internationalen Marathon aufmachen. Ist eine einmalige Chance für unsere Stadt, uns national und international für Sport-Deutschland zu positionieren. Aber es ist noch lange nicht der zieleinlauf, es ist der Startschuss."

Michael Stich (Wimbledonsieger und Olympiasieger 1992 im Doppel zum SID): "Das ist ein Feiertag für Hamburg, aber auch eine Verpflichtung. Wir müssen jetzt abliefern. Das ist irre viel Arbeit, aber ich denke, wir sind dafür super aufgestellt. Wir müssen jetzt die Strukturen dafür schaffen und Vollgas geben. Dann haben wir auch die Chancen für Olympia."

Frank Steffel (Bundestagsabgeordneter und Obmann im Sportausschuss): "Ich respektiere die Entscheidung des DOSB. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, Berlin ist und bleibt weiterhin der Ort für hochkarätige, internationale Sportveranstaltungen. Ich fordere den Berliner Senat auf, den Schwung für den Sport in Berlin jetzt zu nutzen und wie im Konzept geplant in den Breiten-und Vereinssport zu investieren. Der deutschen Bewerbung mit der Stadt Hamburg wünsche ich viel Erfolg."

Gabriele Hiller (NOlympia-Mitglied): "Wir sind sehr froh, dass dieser Kelch an uns vorübergegangen ist. Jetzt wird gefeiert. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass es Berlin wird, doch ich bin froh, dass die Sportfunktionäre anders entschieden haben. Ich wünsche es aber auch den Hamburgern nicht. Ich denke, auch Hamburg hat genug zu tun und sollte versuchen, seine Probleme ohne Olympische Spiele zu klären."

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Wladimir Klitschko (Box-Weltmeister und Wahl-Hamburger): "Großartige Neuigkeiten, die mich im Trainingscamp erreichen. Die absolut richtige Entscheidung."

Maximilian Levy (mehrfacher Weltmeister und olympischer Medaillengewinner im Bahnradsprint aus Cottbus, in der Märkischen Allgemeinen Zeitung): "Berlin wäre mir natürlich lieber gewesen. Aber viel wichtiger ist nun, dass wir es überhaupt schaffen, Olympische Sommerspiele nach Deutschland zu holen. Das wäre das Beste, was dem deutschen Sport passieren könnte."

Dietmar Beiersdorfer (Vorstandschef des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, zum SID): "Ich freue mich sehr. Der Enthusiasmus der Stadt, die Begeisterungsfähigkeit der Menschen und die sehr, sehr gute Planung waren ausschlaggebend dafür, dass wir gewonnen haben. Das ist ein kleiner erster Schritt, es gibt noch viele Hürden zu überwinden. Schon alleine, dass so viele Hamburger für ein Ziel zusammengearbeitet haben, kann es ein Feiertag sein, wohl wissend, dass noch ganz viel Wegstrecke vor der Stadt liegt, diese Olympischen Spiele auch in Hamburg stattfinden lassen zu können. Hamburg steht für Internationalität, das Konzept ist wunderbar erdig und hat aus den vielen Fehlern der Vergangenheit gelernt. Es ist nachhaltig angelegt und zukunftsträchtig, von daher haben wir gute Chancen, weiterzukommen."

Frank Henkel (Innensenator Berlin): "Die Sportmetropole Berlin lebt trotzdem weiter. Es wird in den nächsten Jahren eine Fülle von Welt- und Europameisterschaften geben. Berlin bleibt die Sportmetropole Nummer eins in Deutschland."


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