Montag, 28.07.2008

Deutsche Handball-Damen atmen tief durch

Entwarnung bei Althaus

Magdeburg - Entwarnung bei Anja Althaus: Die Nationalspielerin kann trotz einer Sprunggelenksverletzung bei den Olympischen Spielen in Peking mitspielen.

Olympia, Handball, Althaus, Deutschland
© DPA

Bei einer eingehenden Untersuchung in Magdeburg wurde bei der Kreisläuferin eine Kapselverletzung diagnostiziert. Ein befürchteter Bänderriss wurde damit nicht bestätigt.

"Das ist zwar eine ganz schön dicke Schwellung, aber das wirft mich nicht um. Ich fliege mit nach Peking", sagte die 25-Jährige vom dänischen Spitzenklub Viborg HK nach dem medizinischem Check.

Verletzung gegen Angola

Althaus hatte sich die Verletzung im westfälischen Halle im Testspiel gegen Afrikameister Angola zugezogen. In der 27. Minute war sie einer Gegenspielerin auf den Fuß getreten, umgeknickt und musste ausgewechselt werden.

Im vorigen Jahr hatte Anja Althaus bereits die WM in Frankreich wegen einer Schulterverletzung verpasst.

Mannschaft eingespielt

"Ich bin erleichtert, denn die Mannschaft ist eingespielt. Wir werden das jetzt täglich kontrollieren", sagte Bundestrainer Armin Emrich. Althaus hat bereits am Montag im Olympiastützpunkt in Magdeburg mit medizinischer Behandlung und Reha-Maßnahmen wie Aquajogging begonnen.

"Ich hoffe, dass alles nur eine Frage von Tagen ist", sagte Emrich.

Das olympische Dorf in Bildern


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