Biathlon: 22 Dopingvorwürfe gegen russische Sportler fallen gelassen

IBU vertagt Entscheidung im Fall Russland

SID
Samstag, 21.01.2017 | 20:49 Uhr
Am Rande des Weltcups in Antholz vermeldete die IBU die Vertagung
Advertisement
NBA
Live
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Viertelfinale
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Halbfinale & Finale
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn
NBA
Warriors @ Hornets
European Challenge Cup
Toulouse -
Lyon
NHL
Islanders @ Penguins
NHL
Flyers @ Canucks
NBA
Rockets @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Glasgow -
Montpellier

Der Biathlon-Weltverband IBU hat die für Samstag angekündigte Entscheidung über sein Vorgehen gegen die von schweren Dopingvorwürfen belasteten russischen Skijäger vertagt.

Wie die IBU am Abend nach einer Vorstandssitzung am Rande des Weltcups im italienischen Antholz bekannt gab, sind die Verfahren gegen 22 der insgesamt 29 des Dopings beschuldigten russischen Biathleten aus Mangel an Beweisen fallen gelassen worden. Die restlichen sieben Verfahren werden weitergeführt.

Der russische Biathlon-Verband hat nun bis zum 5. Februar Zeit, in einem Bericht bezüglich der sieben Athleten Stellung zu nehmen. Noch vor dem ersten Rennen der Weltmeisterschaften vom 9. bis 19. Februar in Hochfilzen will die IBU dann über das weitere Vorgehen entscheiden.

"Für einen sauberen Sport"

Bei den internationalen Athleten dürfte der Aufschub auf wenig Gegenliebe stoßen. Vor der Vorstandssitzung hatten die Sportler die Funktionäre zu konsequentem Handeln aufgefordert, am besten noch vor der WM. "Auch um einfach der Welt zu zeigen, wir Biathleten sind für einen sauberen Sport und auch die IBU steht voll hinter uns", sagte Verfolgungs-Weltmeisterin Laura Dahlmeier im ZDF.

Dominator Martin Fourcade und Co. hatten bereits in der Vorwoche in Ruhpolding einen von 170 Athleten unterschriebenen Brief an die IBU übergeben. Der Inhalt: Klare Forderungen nach einem härteren Kampf gegen Doping und knallharte Strafen für die Sünder. Viele fürchten um den Ruf ihrer Sportart. "Wir stellen uns vor, dass bei einem ganz klaren Dopingverstoß die Höchststrafe bei einer Sperre von acht Jahren liegen sollte", sagte der ehemalige Doppel-Weltmeister Erik Lesser.

Gründe für Aufhebung der Sperren

Doch der IBU scheinen juristisch die Hände gebunden. Denn bewiesen waren bislang größtenteils nur die Manipulationen einiger Dopingproben - und das, so auch der Tenor im Athletenkreis, könne den betroffenen Sportlern nicht unbedingt angelastet werden. "Die geben ihre Proben ab und haben dann nichts mehr damit zu tun", sagte der frühere Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer. Auch deshalb hatte der Weltverband IBSF die Sperren gegen einige russische Skeleton-Athleten wieder aufheben müssen.

Nachdem Chefermittler Richard McLaren in seinem Bericht festgestellt hatte, dass zu den dopingverdächtigen Athleten aus Russland 31 Biathleten gehören, hatte die IBU zuletzt zwei Sportler vorläufig gesperrt und von weiteren Untersuchungen gegen die 29 anderen gesprochen. Übrig geblieben sind nunmehr noch sieben Sportler. Zudem wird der Weltcup in dieser Saison nicht wie geplant im russischen Tjumen Station machen, sondern in Kontiolahti stattfinden.

Alle Wintersport-News

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung