Wintersport

Schulter ausgekugelt beim Anzuganziehen

SID
Jarl Magnus Riiber hat sich bereits zum dritten Mal die Schulter ausgekugelt

Für Norwegens Kombinierer-Pechvogel Jarl Magnus Riiber ist die WM-Saison vorzeitig beendet. Der 19-Jährige hat sich beim Weltcup in Seefeld am Freitag zum dritten Mal binnen eines Jahres die Schulter ausgekugelt und muss operiert werden. Diesmal zog sich Riiber die Verletzung beim Anziehen seines Sprunganzuges zu.

Dem Skandinavier war am ehesten zugetraut worden, bei den Weltmeisterschaften in Lahti (22. Februar bis 5. März) die überragenden deutschen Kombinierer zu gefährden.

"Ich bin sehr enttäuscht, aber es gibt jetzt keinen anderen Weg", sagte Riiber, der im Februar 2016 als 18-Jähriger in Oslo seinen bislang einzigen Weltcup-Sieg gefeiert hatte und zuletzt der beste Springer unter den weltbesten Kombinierern war: "Ich werde mich ab Mai auf die neue Saison vorbereiten und freue mich schon auf das Training für Olympia. Ich habe hoffentlich noch viele Jahre in meiner Karriere."

Riiber, der sich die Schulter erstmals im vergangenen Februar ohne Sturzeinwirkung beim Langlauf ausgekugelt hatte, war in der laufenden Saison bereits wochenlang wegen Krankheitsfolgen ausgefallen.

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