Wintersport

Val d'Isere: Rebensburg krank - Stuhec gewinnt

SID
Viktoria Rebensburg leidet an einer Magen-Darm-Erkrankung

Ilka Stuhec hat ihre Siegesserie fortgesetzt. Die Slowenin gewann nach ihrem Doppelschlag in Lake Louise im französischen Val d'Isere auch die dritte Abfahrt der Saison. Nach ihrem Coup bei der alpinen Kombination am Freitag war es für Stuhec in Abwesenheit der erkrankten Viktoria Rebensburg (Kreuth) bereits der vierte Weltcupsieg 2016.

Stuhec, die vor diesem Winter nicht ein Mal auf dem "Stockerl" gestanden hatte, setzte sich vor der Österreicherin Conny Hütter (0,28 Sekunden zurück) und Sofia Goggia aus Italien (0,32) durch. Favoritin Lara Gut (Schweiz) schied aus, Speed-Queen Lindsey Vonn (USA) fehlte nach ihrem Oberarmbruch ebenfalls noch.

"Ich hätte nicht geglaubt, dass es reicht, ich hatte einige Fehler und dachte schon: Was machst du da? Aber wenn es läuft, dann läuft es", sagte Stuhec (26).

Für Rebensburg entwickelt sich der WM-Winter indes zu einer Seuchensaison. "Es geht ein Magen-Darm-Virus um, und den hat leider Gottes die Vicky auch erwischt. An einen Start ist nicht zu denken", sagte Frauen-Cheftrainer Markus Anwander in der ARD. Dass Rebensburg den Super-G am Sonntag fahren kann, wollte er dennoch nicht ausschließen. Beim Riesenslalom am Dienstag in Courchevel soll sie sicher dabei sein.

Schon das Auftaktrennen im Oktober in Sölden hatte Rebensburg wegen eines Bruchs des Schienbeinkopfes verpasst. Seither hat die Olympiasiegerin von 2010 vor allem in ihrer eigentlichen Spezialdisziplin Riesenslalom zu kämpfen. Im Speedbereich, sagte sie in Val d'Isere, fühle sie sich derzeit wohler. Deshalb hatte die 27-Jährige am Freitag bereits auf die alpine Kombination verzichtet.

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