Eiskunstlauf-EM in Stockholm

Zhiganshina/Gaszi EM-Siebte

SID
Donnerstag, 29.01.2015 | 16:48 Uhr
Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi haben bei der EM nicht den erhofften Erfolg geschafft
© getty
Advertisement
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
Jönköping -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard PK
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Halbfinale
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Halbfinale & Finale
Champions Hockey League
Adler Mannheim -
Trinec
Champions Hockey League
Krakau -
Red Bull München
National Rugby League
Roosters -
Titans
National Rugby League
Storm -
Raiders
Premiership
Saracens -
Northampton
Premiership
Wasps -
Sale
Pro14
Connacht -
Glasgow
National Rugby League
Dragons -
Bulldogs
Premiership
Leicester -
Bath

Ihre extravagante Interpretation von "Schwanensee reloaded" hat den deutschen Eistanz-Meistern Nelli Zhiganshina und Alexander Gazsi bei den Europameisterschaften in Stockholm nicht den erhofften Erfolg gebracht. Die beiden Oberstdorfer mussten mit Rang sieben und 152,57 Punkten zufrieden sein. Noch vor zwei Jahren hatten sich die sechsmaligen nationalen Titelträger bei der EM bis auf den sechsten Platz vorgekämpft.

Die Goldmedaillen und eine Siegprämie in Höhe von insgesamt 30.000 US-Dollar holten sich mit 179,97 Zählern Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron. Den beiden Franzosen am nächsten kamen die italienischen Titelverteidiger Anna Cappellini und Luca Lanotte (171,52) sowie Alexandra Stepanowa und Iwan Bukin aus Russland (160,95).

Bereits am Nachmittag hatte sich die deutsche Eiskunstlauf-Meisterin Nicole Schott aus Essen bei ihrem EM-Debüt glänzend in Szene gesetzt und mit einem neunten Platz im Kurzprogramm auch ihre Teamkollegin Nathalie Weinzierl überrascht. Die Mannheimerin, gehandicapt von Rückenproblemen, kam in Stockholm nur auf Rang 15.

"Ich wollte mich eigentlich nur für das Finale qualifizieren", sagte die unbekümmerte Schott, die im gleichen Atemzug auch von der Zusammenarbeit mit ihrem neuen Trainer Michael Huth schwärmte: "Mit ihm habe ich besonders im mentalen Bereich viel gearbeitet."

Neuauflage der russischen Meisterschaften

An der Spitze entwickelte sich eine Neuauflage der russischen Meisterschaften. Rang eins eroberte die nationale Titelträgerin Jelena Radjonowa (70,46) vor ihren beiden Teamkolleginnen Elisaweta Tuktamischewa (69,02) und Anna Pogorilaja (66,10). Diesem überragenden Trio am nächsten kam Kiira Korpi aus Finnland (60,60).

Die 18-jährige Schott hatte sich mutig an eine Dreifach-Dreifach-Kombination gewagt und bei der Landung nur leicht das Eis mit der Hand touchiert. Auch bei den Preisrichtern fand der Vortrag zur Filmmusik "Die Geisha" Anklang, am Ende standen 52,03 Punkte für die überwiegend in Oberstdorf trainierende Studentin zu Buche.

Vielleicht beeindruckt von dem starken Auftritt ihrer Rivalin, die schon bei den nationalen Titelkämpfen im Dezember in Stuttgart im direkten Duell die Oberhand behalten hatte, blieb die Olympia-Zwölfte Weinzierl unter ihren Möglichkeiten. Die Kombination aus dreifachem Flip und dreifachem Toe-Loop missriet total, so fiel der Beifall im nur mäßig gefüllten Globen auch eher spärlich aus.

"Rücken fast wieder in Ordnung"

50,80 Zähler vergaben die Juroren an den Schützling von Trainer Peter Sczypa. "Mein Rücken ist fast wieder in Ordnung, aber wegen einer Erkältung in der vergangenen Woche habe ich ein wenig Trainingsrückstand", sagte die 20-Jährige entschuldigend.

Der Punktabstand zwischen den beiden Konkurrentinnen ist allerdings derart gering, dass die endgültige Entscheidung über die interne deutsche Qualifikation für die Welttitelkämpfe Ende März in Shanghai erst bei der Kür-Entscheidung am Samstag (12.00 Uhr) fallen wird. Nach den Vorgaben der Deutschen Eislauf-Union wird die bessere der beiden EM-Läuferinnen für China nominiert.

Die europäischen Titelkämpfe werden am Freitag (14.00 Uhr/Eurosport 2) mit dem Kurzprogramm der Paare fortgesetzt Ab 18.00 Uhr werden die Medaillen in der Herren-Konkurrenz vergeben.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung