Abfahrts-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Höfl-Riesch verpasst das Podest nur knapp

SID
Samstag, 04.02.2012 | 15:42 Uhr
Maria Höfl-Riesch landete bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen auf dem vierten Rang
© Getty
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Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch ist bei ihrem Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen knapp am Podest vorbeigefahren und hat den vierten Rang belegt.

Maria Höfl-Riesch hatte so ein Gefühl: "Jede Sekunde zu viel im Freien ist eine Qual", sagte sie. Ganz so schlimm war es am Ende nicht: Zwei Zehntelsekunden fehlten der Doppel-Olympiasiegerin als Vierte bei ihrem Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen am Ende auf einen Podestplatz.

"Knapp daneben, aber es war trotzdem ein gutes Rennen", sagte die 27-Jährige. Bei der großen Lindsey-Vonn-Show, die am Samstag bei der Abfahrt auf der eisigen Kandahar-Piste bei über minus 20 Grad ihren 50. Weltcupsieg holte, blieb trotzdem nur die Rolle der Gratulantin: "Lindsey ist unten wieder sensationell gefahren. Gratulation zu ihrem 50."

Vonn: "50 ist ja Wahnsinn"

Die Führende der Gesamtwertung gewann mit einer Zeit von 1:44,86 Minuten. Mit vier Zehntelsekunden Rückstand erreichte die Schweizerin Nadja Kamer den zweiten Platz und stellte damit das bislang beste Ergebnis ihrer Karriere ein.

Dritte wurde Tina Weirather aus Liechtenstein mit einem Vorsprung von zwei Zehntelsekunden auf Höfl-Riesch. "50 ist ja Wahnsinn. Ich habe nie gedacht, dass ich so viele Siege erreichen würde", sagte Vonn, die jetzt im Gesamtweltcup mit 1350 Punkten fast uneinholbar vor Tina Maze (868) aus Slowenien führt.

Höfl-Riesch: "Ich bin heute nicht so gnadenlos gefahren"

Viel zu sehen war von Vonns Freude im Zielraum zunächst allerdings nicht. Bei eisigen Temperaturen verhüllten alle Skirennläuferinnen ihr Gesicht mit Masken oder klebten es mit Tapestreifen ab.

Schließlich erreichen sie auf der Kandahar Spitzengeschwindigkeiten von 120 bis 125 Kilometern pro Stunde - und schon 100 km/h fühlen sich bei minus 20 Grad auf der Haut wie minus 52 Grad an.

Die Kälte wollte Höfl-Riesch aber nicht als Ausrede gelten lassen: "Ich bin heute einfach nicht so gnadenlos und kompromisslos gefahren wie die Lindsey." Insbesondere in der Passage, in der sie beim Abschlusstraining das Tor verpasst hatte, fuhr die Garmischerin zu vorsichtig.

Rebensburg "Es hat sich nicht so schlecht angefühlt"

Am Sonntag im Super G (12 Uhr) will Höfl-Riesch dann aber schon wieder voll angreifen: "Ich bin gut drauf, es ist alles drin." Seit ihrem ersten Weltcup-Sieg in St. Moritz vor einer Woche hat Höfl-Riesch ihr Lachen zurück.

Dazu drückte Schwester Susanne aufgeregt im Zielraum die Daumen. "Es ist alles absolut positiv", sagte Höfl-Riesch. Einen besseren Auftritt vor ihren Fans hatte sich indes Viktoria Rebensburg bei ihrem ersten Abfahrtsrennen auf der Kandahar erhofft. Die Olympia-Siegerin fuhr auf Rang 21.

"Es hat sich nicht so schlecht angefühlt. Keine Ahnung, woher der große Rückstand kommt. So tragisch ist es aber nicht, in der Abfahrt bin ich immer noch im Lernprozess."Die dritte deutsche Starterin, Veronique Hronek (Unterwössen), beendete das Rennen als 19.

Männer mit magerer Ausbeute

Bei den Männern sah die Bilanz im Schweizer Chamonix noch magerer aus. Bester Deutscher war Tobias Stechert mit Rang 18.

Stephan Keppler musste sich auf der für ihn "zu anspruchslosen" Strecke am Fuße des Mont Blancs mit Platz 28. begnügen.

Andreas Sander wurde 39. Für Aufsehen sorgte dagegen der Kanadier Jan Hudec. Der 30-Jährige verwies Romed Baumann aus Österreich und Weltmeister Eric Guay auf die Plätze zwei und drei und gewann erst zum zweiten Mal ein Weltcup-Rennen in seiner Karriere.

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