Super-Kombination in St. Moritz

Höfl-Riesch holt den ersten Saisonsieg

SID
Sonntag, 29.01.2012 | 16:00 Uhr
Maria Höfl-Riesch siegte in der Super-Kombination in St. Moritz knapp vor Lindsey Vonn
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
DoLive
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
DoLive
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa13:30
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles

Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch konnte ihr Glück im Ziel kaum fassen. Mit der linken Hand schlug sie sich an den Helm und fiel der verdutzten Lindsey Vonn nach ihrem ersten Weltcup-Sieg in dieser Saison um den Hals.

Nur um winzige drei Hundertstelsekunden musste sich die US-Amerikanerin ihrer Freundin in der Superkombination von St. Moritz am Sonntag geschlagen geben.

"Ich hatte den Sieg schon abgehakt", sagte Höfl-Riesch hinterher, als Vonn ihren Vorsprung von 0,23 Sekunden aus dem Super G im Slalom bei der Zwischenzeit sogar ausgebaut hatte.

Doch im Ziel lag sie einen Wimpernschlag hinter Höfl-Riesch, die damit ihren ersten Sieg seit mehr als elf Monaten feiern konnte. Zuletzt hatte die Sportlerin vom SC Partenkirchen am 27. Februar 2011 im Super G von Are ganz oben auf dem Treppchen gestanden.

Höfl-Riesch: "Ich bin so froh."

"Ich hatte mich schon damit abgefunden, in diesem Winter kein Rennen zu gewinnen", sagte Höfl-Riesch, weil es in Vonn und der Österreicherin Marlies Schild genau in ihren Lieblingsdisziplinen zwei Ausnahmefahrerinnen gibt, die leicht und locker von Sieg zu Sieg eilen. Bitter wäre das gewesen, sagte Höfl-Riesch die Saison ohne Sieg zu beenden.

Doch es kam anders. "Jetzt bin ich so froh, dass es endlich geklappt hat", sagte Höfl-Riesch, die in der vergangenen Saison sechs Siege errungen hatte. Noch am Freitag haderte sie nach dem 21. Platz in der ersten Superkombination von St. Moritz über ihr Material und verkündete ziemlich verbittert, dass sie im Slalom "keine gute Abstimmung und keine Sicherheit habe".

Doch davon war nach ihrem zweiten Platz in der Abfahrt von Samstag einen Tag später im Slalom nichts mehr zu spüren. Selbstbewusst und gleichzeitig kontrolliert fuhr sie durch die Stangen und sicherte sich mit der viertbesten Laufzeit im Slalom den 21. Weltcup-Sieg ihrer Karriere.

Hölfl-Riesch hat ihr Lächeln wieder gefunden

Es hat nach Verletzungen und Krankheiten in diesem Winter lange gedauert, bis Höfl-Riesch zu ihrer Form aus der vergangenen Saison fand, in der sie den Gesamt-Weltcup für sich entschieden hatte.

"Vielleicht muss man mal nach einem großen Erfolg eine kleine Krise bewältigen, um dann gestärkter aus ihr hervorzugehen", hat Hölf-Riesch in diesem Winter einmal gesagt. Und in St. Moritz machte sich bezahlt, dass sie Anfang Januar auf das Wochenende in Bad Kleinkirchheim verzicht hatte, um ihre fiebrige Erkältung vollständig auszukurieren.

Sieg hat sich angekündigt

Dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis sie wieder Rennen gewinnen kann, hatte sich schon zuletzt bei den Wettbewerben in Cortina mit den Rängen zwei und drei angekündigt.

Jetzt steht sie wieder ganz oben auf dem Treppchen. Dieser Platz gefällt Maria Höfl-Riesch besonders gut. Dieser Platz entspricht auch ihrem eigenen Anspruch. Das Lächeln ist endgültig in ihr Gesicht zurückgekehrt, auch wenn sie den Gesamtweltcup in dieser Saison nicht mehr gewinnen kann.

Der Ski-alpin-Kalender 2012

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung