Eiskunstlauf-EM in Bern

Liebers auf Rang neun - Franzose Amodio vorn

SID
Donnerstag, 27.01.2011 | 19:55 Uhr
Peter Liebers hat das Kurzprogramm der EM in Bern auf Rang neun beendet
© Getty
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Auf Platz neun hat der deutsche Eiskunstlauf-Meister Peter Liebers das Kurzprogramm der EM in Bern beendet. Denis Wieczorek liegt auf Platz 22.

Kleines deutsches Eislauf-Wunder in Bern: Der in Oberstdorf trainierende Tscheche Michal Brezina greift nach einer Medaille, Peter Liebers aus Berlin hat sich wie geplant in den Top-Ten festgesetzt.

Nach dem Kurzprogramm der Herren musste Brezina, der 20 Jahre alte Schützling von Trainer Karel Fajfr, mit 76,13 Punkten nur den Franzosen Florent Amodio (78,11) knapp vorbeilassen, Dritter ist der Russe Artur Gaschinski (73,76).

Aber auch der deutsche Meister aus Berlin durfte mit seinem diesjährigen EM-Einstand und Rang neun im Zwischenklassement zufrieden sein. Angefeuert von mehr als hundert deutschen Fans sammelte Liebers 64,53 Zähler und blieb damit nur knapp unter seiner Saisonbestmarke.

"Ich war kaum aufgeregt"

Weitaus schlechter ging es dem favorisierten Ex-Weltmeister Brian Joubert, der nach einem Sturz beim dreifachen Lutz bis auf den siebten Platz durchgereicht wurde.

Choreografisch deutlich verbessert, gab sich Sportsoldat Liebers auch sprungtechnisch keine Blöße und fiel nach seinem Auftritt glücklich in die Arme seiner Trainerin Viola Striegler. Punktabzüge kassierte Liebers nur für eine zu kurz geratene Pirouette, dennoch war er mit sich vor der Kür-Entscheidung am Samstag (18.15 Uhr) im Reinen.

"Ich war kaum aufgeregt und fühlte mich gut vorbereitet. Sogar mein Knie hat gut gehalten", berichtete der 22-Jährige, der zu Jahresbeginn wegen Problemen an der Patellasehne nur eingeschränkt trainieren konnte. Die unangenehme Kälte in der Halle bekämpfte er mit einem Paar schwarzer Handschuhe, die sogar zu seinem Musikthema "Blues Deluxe" passten.

Wieczorek erreicht Minimalziel

Das gute Zwischenresultat ihres Schützlings war für Striegler auch eine Bestätigung dafür, im Training ganz bewusst die Schwerpunkte neu gesetzt zu haben: "Wir haben mehr Wert auf die Musik gelegt, denn Peters Sprungtechnik ist mittlerweile sehr ausgereift." Beweisen konnte dies Liebers mit einem blitzsauberen dreifachen Axel, einen wettkampfreifen Vierfachsprung kann er allerdings noch nicht präsentieren.

Sein Minimalziel, die Qualifikation für das Kürfinale, erreichte Denis Wieczorek. Der deutsche Vize-Meister aus Erfurt musste nur seine Sprungkombination um eine Rotation verringern, blieb ansonsten aber ohne schwerwiegende Fehler. "Ich möchte es im Finale auf jeden Fall besser machen", sagte der 19 Jahre alte Polizist, der von Bundesnachwuchstrainerin Ilona Schindler betreut wird.

Beschwerden über Kälte

Bereits am Mittag hatte Ottavio Cinquanta, Präsident des Eislauf-Weltverbandes ISU, einen neuen Mannschafts-Wettbewerb der Eiskunstläufer angekündigt, der seine Premiere schon bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erleben soll.

Angesichts der zahlreichen Beschwerden über die Kälte in der unbeheizten EM-Arena versprach der Italiener, die ISU werde internationale Meisterschaften nur noch in warmen Hallen veranstalten.

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