Rückschläge für Ovtcharov und Boll

Ma Long gewinnt German Open

SID
Sonntag, 31.01.2016 | 16:27 Uhr
Ma Long holte sich erneut den Titel
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
MoLive
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
ATP The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
ATP The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
ATP The Boodles: Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
ATP The Boodles: Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Als sich Weltmeister Ma Long (China) zum zweiten Mal in Folge mühelos den Titel bei den German Open sicherte, hatten sich die deutschen Tischtennis-Asse Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov längst verabschiedet. Bereits im Viertelfinale war das Duo in Berlin gescheitert.

Erstmals seit 2010 schaffte es beim Heimspiel im Herren-Einzel kein Deutscher bis ins Halbfinale. Auch die Damen enttäuschten.

"Wir hätten uns gewünscht, dass wir in den Einzelwettbewerben an den Finaltagen vertreten sind. Das muss eigentlich unser Anspruch sein", bilanzierte Sportdirektor Richard Prause vom Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) den holprigen Start seiner Aktiven ins Olympia-Jahr nüchtern: "Wir müssen aus den Niederlagen lernen. Uns hat das Einzelergebnis gefehlt, deswegen war es sicher etwas enttäuschend."

Europameister Ovtcharov wollte nach 2012 und 2014 am liebsten seinen dritten Turniersieg bei den German Open feiern, doch der Weltranglistenvierte scheiterte mit 1:4 (5:11, 11:9, 8:11, 2:11, 5:11) am drei Plätze tiefer notierten Taiwanesen Chuang Chih-Yuan. "Ich muss härter trainieren. Es gibt auf jeden Fall viel Luft nach oben", sagte Ovtcharov: "Wir sind aber erst im Januar, das kann absolut passieren."

"Das Ergebnis tut schon weh"

EM-Rekordchampion Boll musste sich bei seinem ersten World-Tour-Turnier nach einer dreimonatigen Zwangspause infolge einer Knie-OP im vergangenen Herbst den weißrussischen Weltranglistenzehnten Wladimir Samsonow geschlagen geben. Am Ende stand ein deutliches 0:4 (10:12, 10:12, 9:11, 6:11) auf der Anzeigetafel. "Das Ergebnis tut schon weh", sagte Boll, ergänzte aber auch: "Mich stimmt es optimistisch, wie ich gespielt habe. Es war insgesamt mehr, als ich erwartet habe."

Vor zwei Wochen nämlich sei er "noch ziemlich rumgehumpelt", jetzt aber sieht der 34-Jährige positiver nach vorne. "Ich bin da immer vorsichtig mit Prognosen, weil das große Ziel natürlich Olympia ist. Aber bis dahin müsste es eigentlich hinhauen", sagte Boll. Gleichwohl scheint jedoch fraglich, ob der ehemalige Weltranglistenerste die Glanzform früherer Tage noch einmal erreichen kann.

Gegen Ausnahmekönner wie Ma Long, die Nummer eins der Welt, wäre er momentan zweifelsohne chancenlos. Der Weltmeister wurde seiner Favoritenrolle in Berlin souverän gerecht und besiegte Samsonow im Finale problemlos mit 4:1 (11:7, 11:6, 11:4, 10:12, 11:5).

Ying/Ivancan scheitern im Finale

Bei den Damen hatte sich das deutsche Top-20-Trio mit Shan Xiaona, Petrissa Solja (beide Berlin) und Han Ying (Tarnobrzeg) bereits geschlossen im Achtelfinale geschlagen geben müssen. Shan verlor gegen die Japanerin Ai Fukuhara 1:4, Han unterlag Yang Haeun (Südkorea) 3:4, und Solja scheiterte gegen Mima Ito (Japan) ebenfalls knapp mit 3:4.

Das Damen-Doppel Han Ying/Irene Ivancan (Tarnobrzeg/Istanbul) schaffte es bis ins Finale, musste sich im Endspiel aber Jeo Jihee/Yang Haeun (Südkorea) mit 1:3 (3:11, 11:8 7:11, 7:11) geschlagen geben.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung