Stich kritisiert Top-Spieler

"Die Generation macht einen Fehler"

SID
Mittwoch, 04.02.2015 | 10:27 Uhr
Michael Stich hat die jetztige Tennisgeneration kritisiert
© getty
Advertisement
Jiangxi Open Women Single
Di11:00
Jiangxi Open: Tag 2
Jiangxi Open Women Single
Mi11:00
Jiangxi Open: Tag 3
Jiangxi Open Women Single
Do11:00
Jiangxi Open: Tag 4
Swedish Open Women Single
Do11:00
WTA Bastad: Tag 4
Jiangxi Open Women Single
Fr10:00
Jiangxi Open -
Viertelfinals
Swedish Open Women Single
Fr10:00
WTA Bastad: Viertelfinals
Jiangxi Open Women Single
Sa11:00
Jiangxi Open: Halbfinals
Swedish Open Women Single
Sa16:00
WTA Bastad: Halbfinals
Jiangxi Open Women Single
So10:00
Jiangxi Open: Finale
Swedish Open Women Single
So14:00
WTA Bastad: Finale
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Mo13:30
ATP Kitzbühel: Tag 1
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Di12:30
ATP Kitzbühel -
Tag 2
Bank of the West Classic Women Single
Di19:00
Stanford Bank of West Classic: Tag 2
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Mi13:30
ATP Kitzbühel : Tag 3
Bank of the West Classic Women Single
Mi20:00
Stanford Bank of West Classic: Tag 3
Bank of the West Classic Women Single
Do20:00
Stanford Bank of the West Classic -
Tag 4
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Fr13:00
Generali Open -
Halbfinals
Citi Open Women Single
Fr19:00
Washington Citi Open: Viertelfinale
Bank of the West Classic Women Single
Fr21:00
Stanford Bank of the West Classic: Viertelfinals
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Sa14:00
Generali Open -
Finale
Citi Open Women Single
Sa22:30
Washington Citi Open: Halbfinale
Bank of the West Classic Women Single
Sa23:00
Stanford Bank of the West Classic: Halbfinals
Citi Open Women Single
So23:00
Washington Citi Open: Finale
Bank of the West Classic Women Single
So23:00
Stanford Bank of the West Classic: Finale

Der frühere Wimbledonsieger Michael Stich hat die Top-Spieler um Rekordchampion Roger Federer (Schweiz) kritisiert. "Ich finde, die jetzige Generation macht einen Fehler. Sie spielt fantastisches Tennis, aber man weiß nichts über die Menschen", sagte Stich der "Sport Bild".

"Sie sind fast schon zu perfekt, sie haben keine Ecken und Kanten. Es fehlen Typen, die polarisieren. Einer wie John McEnroe oder Yannick Noah würde der Szene guttun."

Zu Jahresbeginn hatte bereits der ehemalige US-Open-Champion Andy Roddick Kritik an den Superstars der Szene geübt. "Wenn John McEnroe durchgedreht ist, haben das die Leute geliebt", sagte der 32-jährige Amerikaner. Roger Federer und Rafael Nadal seien zweifellos fantastische Spieler: "Aber da gibt es auch einen Unterhaltungswert, und in dieser Hinsicht verhalten sie sich nicht so gut."

Stich fordert Regeländerungen

Stich fordert zudem Regeländerungen, um das Spitzentennis attraktiver zu machen. So könne man die Netzregel beim Aufschlag abschaffen oder einführen, dass bei Einstand der nächste Punkt entscheidet. "Eine dritte Möglichkeit ist, statt des dritten Satzes einen Champions-Tie-Break bis 10 oder 15 Punkte zu spielen", sagte Stich, relativierte jedoch: "Die Grand-Slam-Turniere würde ich bei diesen Änderungen aber wegen der Tradition außen vor lassen."

In dem Gespräch wies Stich zudem darauf hin, dass er seine Ambitionen, das Präsidentenamt im Deutschen Tennis Bund (DTB) zu übernehmen, keineswegs begraben habe.

"Aber jetzt soll zunächst das neue Präsidium die Chance erhalten, etwas in die Wege zu leiten", sagte der 46-Jährige. Grundsätzlich sei er weiterhin der Meinung, dass "ein ehrenamtlicher Präsident nicht mehr zeitgemäß ist. Das ist ja auch die Vorgabe des DOSB. Wir brauchen hauptamtliche Führungskräfte in den Sportverbänden."

Die ATP-Weltrangliste im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung