Freitag, 11.05.2012

Giro d'Italia: 6. Etappe

Rubiano gewinnt - Malori übernimmt Rosa-Trikot

Der Kolumbinaer Miguel Angel Rubiano hat die sechste Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Die Gesamtführung übernahm der Italiener Adriano Malori.

Adriano Malori (r.) bei einer waghalsigen Abfahrt
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Adriano Malori (r.) bei einer waghalsigen Abfahrt

Der 27-jährige Rubiano vom Androni-Team setzte sich 34 Kilometer vor dem Ziel an der letzten Bergwertung von der Spitzengruppe ab, sein Vorsprung nach insgesamt 210 Kilometern von Urbino in den Adria-Küstenort Porto Sant'Elpidio auf den Italiener Adriano Malori (Lampre) betrug 1:10 Minuten. Der 24 Jahre alte Malori übernahm das Rosa Trikots des Führenden in der Gesamtwertung vom diesmal weit abgeschlagenen Litauer Ramunas Navardauskas (Garmin).

Dritter wurde auf dem sechsten Teilstück der Pole Michal Golas (Omega). Dieser liegt in der Gesamtwertung lediglich 15 Sekunden hinter Malori. Auf der hügeligen Etappe mit vier Bergwertungen gab es die ersten Ausfälle des diesjährigen Giro.

Der Spanier Pablo Lastras (Movistar) gehörte zu einer anfangs 15-köpfigen Spitzengruppe, die sich nach wenigen Kilometern auf und davon gemacht hatte, musste aber nach einem Sturz aufgeben. Die sich bis zum Ziel verkleinernde Ausreißergruppe fuhr zwischenzeitlich über achteinhalb Minuten Vorsprung heraus.

Die siebte von 21 Etappen der Italien-Tour führt am Samstag von Recanati über 205,0 Kilometer nach Rocca di Cambio. Am Sonntag sind dann auf dem Weg von Sulmona nach Lago Laceno 229,0 Kilometer zu bewältigen.

Radsport: Die Termine 2012

Tony Martin - die deutsche Radsporthoffnung in Bildern
"Ich bin die Nummer eins!" Tony Martin ist am Gipfel angekommen. Bei der WM 2011 in Kopenhagen holte er sich den Sieg im Zeitfahren. Ein langer, harter Weg liegt hinter ihm
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Tony Martins Profi-Karriere begann 2008 beim Team Columbia. Sein Abitur machte der gebürtige Cottbuser 2004 auf der Sportschule in Erfurt
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Teamchef Bob Stapleton (M.) hält viel vom ausgebildeten Polizeimeister. Bei der Tour 2009 unterstützte Martin Kapitän Michael Rogers (l.)
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Bei seiner Tour-Premiere sorgte Martin für Aufsehen. Auf der 3. Etappe übernahm er die Führung in der Nachwuchswertung
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Zwölf Tage lang fuhr er im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers durch Frankreich - zumeist im Kreis seiner Teamkollegen
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Und für das Team Columbia gab es noch mehr zu feiern: Der Brite Mark Cavendish (r.) gewann sechs Etappen und führte zwischenzeitlich die Sprintwertung an
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Erst kurz vor Paris musste Martin das Weiße Trikot wieder abgegen. Nach der 15. Etappe war Andy Schleck in der Gesamtwertung besser. Der Luxemburger wurde am Ende Zweiter
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Der persönliche Höhepunkt für Martin sollte aber noch folgen. Am vorletzten Tag kam er auf dem Mont Ventoux als Zweiter an - deutlich vor Lance Armstrong und Alberto Contador
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Die größte Stärke von Martin ist der Kampf gegen die Uhr. Bei der WM 2009 im schweizerischen Mendrisio gewann er im Zeitfahren die Bronzemedaille
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Während der Tour 2010 blieb immer mal wieder Zeit für einen Plausch mit Landsmännern wie dem Milram-Kapitän Linus Gerdemann (r.)
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Mark Cavendish (r.) weiß, bei wem er sich nach seinen Tour-Etappensiegen zu bedanken hat. Denn Martin gehört auch zu den Anfahrern für den Briten mit den schnellen Beinen
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Auch bei der Tour de France 2011 ein starkes Team: Mark Cavendish (l.) sicherte sich durch die Hilfe von Tony Martin das Grüne Trikot
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Der Deutsche war bei der Tour 2011 ebenfalls erfolgreich. Er gewann das Einzelzeitfahren. Später konnte er diesen Erfolg bei der Vuelta 2011 wiederholen
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