Mittwoch, 01.02.2012

Radprofi in UV-Affäre verwickelt

Steigmiller wehrt sich gegen Doping-Vorwurf

Nach Radprofi Marcel Kittel hat sich nun auch der Nachwuchsfahrer Jakob Steigmiller gegen den Doping-Vorwurf im Rahmen der Erfurter UV-Affäre gewehrt.

Robert Steigmiller (r.) sieht sich Dopingvorwürfen ausgesetzt
© Getty
Robert Steigmiller (r.) sieht sich Dopingvorwürfen ausgesetzt

Der 22-Jährige, gegen den derzeit ein Verfahren läuft, bekräftigte in einer Erklärung auf der Internetseite seines Teams, "dass ich niemals die Absicht hatte eine Leistungssteigerung zu erzielen, maximal wollte ich meine Gesundheit erhalten".

Steigmiller hatte im vergangenen Winter eine Nasennebenhöhlenentzündung geplagt, in deren Folge er operiert worden war. Da er nach der Operation sehr anfällig für Infekte war, habe er Andreas Franke, den Arzt des Olympiastützpunktes Erfurt konsultiert.

"Dieser hat mir eine Behandlung mit ultraviolettem Licht empfohlen, bei welcher kleinste Mengen meines Blutes bestrahlt wurden", so Steigmiller.

"Auf meine kritischen Nachfragen wurde mir ausdrücklich versichert, dass diese Methode erlaubt ist und auch schon seit 20 Jahren praktiziert wird", sagte Steigmiller.

Doch durch den leichtsinnigen Umgang des Arztes mit dieser Methode sei er nun in den Blickpunkt der Medien und mitten in eine die Diskussion um die Auslegung des Doping-Codes geraten.


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