Reit-Europameisterschaften

Deutsche Reiter starten in Madrid gut in die EM

SID
Mittwoch, 14.09.2011 | 17:25 Uhr
Marco Kutscher gelang gleich zum EM-Auftakt ein Nullfehlerritt beim Zetispringen
© Getty
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Die deutschen Springreiter sind gut in die Europameisterschaften gestartet. Marco Kutscher gelang zum Auftakt im Zeitspringen mit dem Schimmel Cornet Obolensky ein Nullfehlerritt.

Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina und Janne-Friederike Meyer (Wedel) mit Lambrasco gelangen ebenfalls zum Auftakt im Zeitspringen Nullrunden. Damit übernahm die deutsche Mannschaft gleich eine Spitzenposition.

Eine starke Leistung bot Ex-Europameister Kutscher, der mit seinem Ersatzpferd antrat. Das einstige Superpferd, mit dem der 36-Jährige bei Olympia 2008 an den Start gegangen war, verlor in den letzten Jahren durch Verletzungen ein wenig den Anschluss.

Nachdem sich Kutschers Nummer eins Cash jedoch verletzt hatte, musste der Ostfriese für Madrid auf den Schimmel zurückgreifen und sollte damit zunächst richtig liegen. Mit 82,31 Sekunden legte das Paar auch eine gute Zeit hin.

Vize-Europameister Nagel (80,24) war sogar noch schneller. "Es war sehr gut. Ich bin aber auch nicht volles Riskio geritten. Das sollte man im ersten Springen eines solch wichtigen Turniers auch nicht machen", sagte Nagel. EM-Debütantin Meyer zeigte ebenfalls eine fehlerfreie Runde (82,84) und setzte die gute Serie der deutschen Mannschaft fort.

Cornet fü Cash

"Mir stehen die Haare zu Berge", rief Ludger Beerbaum und hielt seine beiden Arme in die Höhe, als sein Angesteller Kutscher mit Cornet aus dem Parcours kam. "Klasse", sagte Beerbaum. Und auch Kutscher war zufrieden. "Dafür, dass Cornet nicht zu den Schnellsten gehört, hat er es sehr gut gemacht", meinte der Bereiter im Stall von Beerbaum in Riesenbeck.

Kutscher wollte ursprünglich mit Cash in Madrid starten, doch sein Top-Pferd hatte beim Millionenturnier Anfang September in Rio de Janeiro eine Kolik erlitten und fiel aus.

"Cornet hat zuletzt angedeutet, dass er in Form ist. Sowohl beim Turnier in Rotterdam als auch in Rio ist der Hengst sehr gut gegangen", sagte Kutscher über seinen Vierbeiner, der noch bis Juni im Deckeinsatz war.

Bundestrainer Otto Becker indes warnte vor zu früher Euphorie. "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben", meinte Becker.

Erst am Freitag werden im Teamspringen die Medaillen vergeben. Am Sonntag fallen in Madrid die Entscheidungen im Einzelfinale.

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