Sonntag, 19.08.2012

Erfolg für BMW beim sechsten Rennen der DTM

Spengler gewinnt Rennen auf dem Nürburgring

Der Kanadier Bruno Spengler hat den sechsten Lauf zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) auf dem Nürburgring gewonnen. Für Spengler war es der zweite Erfolg in dieser Saison und der insgesamt elfte seiner DTM-Karriere.

BMW konnte am Nürburgring den zweiten Saisonsieg feiern
© Getty
BMW konnte am Nürburgring den zweiten Saisonsieg feiern

Bruno Spengler küsste die Motorhaube seines Autos, riss die Hände in die Höhe und wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. Der Kanadier hat durch seinen Sieg in der Hitzeschlacht auf dem Nürburgring das Titelrennen in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft etwas spannender gemacht.

Der BMW-Pilot siegte bei Temperaturen von 34 Grad Celsius und rund 60 Grad im Cockpit seines Rennautos vor dem Italiener Edoardo Mortara im Audi A5. Dritter wurde der amtierende Meister Martin Tomczyk in einem weiteren BMW M3. Bester Mercedes-Pilot war der Brite Jamie Green, der nach 49 Runden den vierten Platz belegte.

Spenglers perfektes Wochenende

"Das ist ein Traumtag. Mein BMW war sensationell. Es hat viel Spaß gemacht, dieses Auto zu fahren. Erst die Pole Position, nun der Sieg - besser kann es ja nicht laufen", sagte Spengler.

Er machte seinem Arbeitgeber damit auch ein perfektes "Geburtstagsgeschenk". Denn am Samstag war das "M" für Motorsport bei BMW 40 Jahre alt geworden.

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Paffett ärgert sich über verpatzten Boxenstopp

Spengler war der Mann des Wochenendes. Einen Tag nach der Pole Position meldete er sich durch seinen zweiten Saisonerfolg auch im Titelrennen zurück. Mit nun 83 Punkten verbesserte er sich vier Tage vor seinem 29. Geburtstag auf den zweiten Rang.

In Führung liegt weiter der Brite Gary Paffett. Der Mercedes-Pilot musste sich mit dem sechsten Platz zufriedengeben - sein bislang schlechtestes Resultat in dieser Saison.

"Bedenkt man unsere mäßigen Startplätze, so haben wir das Beste aus dieser Ausgangsposition gemacht", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Das konnte Paffett aber nicht trösten. "Ich hätte auch Vierter werden können. Ich war schnell, das Auto war gut", sagte der Brite, der sich über einen verpatzten Boxenstopp ärgerte: "Da habe ich zwei Plätze verloren."

Spengler will noch nicht vom Titel sprechen. "Wir bleiben schön mit beiden Beinen auf dem Boden. Jetzt kommen vier Strecken, die wir nicht kennen", sagte der Kanadier.

Schumacher nur auf Platz 13

Nichts zu holen gab es für die beiden ehemaligen Formel-1-Stars im Mercedes-Team. Ralf Schumacher ging auf Platz 13 leer aus, der Schotte David Coulthard wurde nach einem Dreher noch vor der Renn-Halbzeit schließlich nur als 20. und Letzter gewertet.

Paffetts Vorsprung auf Spengler beträgt immer noch komfortable 20 Punkte. Noch aber sind vier Rennen zu fahren; der nächste Lauf findet schon am kommenden Sonntag (26. August) im niederländischen Zandvoort statt. Auch Green darf sich als Gesamtdritter mit 81 Zählern auf dem Konto noch Titelchancen ausrechnen.

Die DTM-Ergebnisse im Überblick

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Am 1. März sind die Autos homologiert worden. Das heißt, dass ab diesem Zeitpunkt nichts Grundlegendes mehr umgebaut werden darf
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Neben dem neuen Aussehen haben die 2012er Boliden auch ein neues Sicherheitskonzept. Monocoque und Sicherheitskäfig sind vereinheitlicht
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Das soll dem Fahrer noch mehr Schutz garantieren. Die Sicherheitszelle ist das Herzstück der neuen DTM-Autos
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Das ist der Newcomer. BMW kehrt mit seinem M3 DTM zurück. So sieht das Auto von der Seite aus
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Der BMW M3 DTM von vorne. Die neuen Autos wirken generell bulliger und aggressiver als ihre Vorgänger
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© dtm
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Und da ist der neue Audi A5 DTM. Audi hat die Basis seines DTM-Boliden vom A4 auf den A5 geändert. Man sieht's.
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Der A5 DTM von vorne. Der markante Audi-Kühlergrill ist ihm erhalten geblieben. Wie die beiden anderen Autos verspricht auch der Audi eine DTM-Saison fürs Auge.
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