Donnerstag, 24.05.2012

"Indy 500" wird zur Achterbahnfahrt der Emotionen

Ehemalige Formel-1-Stars im Blickpunkt

Indy trägt Trauer: Wenn es am Sonntag beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis "Ladies and Gentlemen, start your engines" heißt, wird ein Fahrer von den rund 400.000 Fans in dem berühmten "Nudeltopf" schmerzlich vermisst werden. Der Brite Dan Wheldon kam nur wenige Monate nach seinem Vorjahressieg beim "Indy 500" im Saisonfinale in Las Vegas auf tragische Weise ums Leben.

Ex-Formel-1-Star Rubens Barrichello gibt sein Debüt in Indianapolis
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Ex-Formel-1-Star Rubens Barrichello gibt sein Debüt in Indianapolis

Auch die schnellste Frau der Welt ist diesmal nicht am Start. Danica Patrick, die das Rennen 2005 um ein Haar gewonnen hätte, fehlt wegen ihres Wechsels in die Nascar-Serie.

Statt Patrick und Wheldon wollen nun die früheren Formel-1-Piloten Rubens Barrichello (Brasilien) und der Franzose Jean Alesi für Furore sorgen.

Barrichello und Alesi geben Indy-Debüt

Barrichello wechselte vor Saisonbeginn von der Königsklasse des Motorsports in die Indy-Car-Serie und bestreitet ebenso sein erstes Rennen in Indianapolis wie sein ehemaliger Formel-1-Kollege Alesi. Der Franzose ist mit 47 Jahren nicht nur der älteste Teilnehmer im 33-köpfigen Starterfeld, sondern auch der älteste Rookie. Alesi löst den Amerikaner Jack Hewitt ab, der 1998 bei seinem Indy-Debüt 46 Jahre und 320 Tage alt war.

Für Alesi lief es im Qualifying schlecht. Sein Rundenschnitt von 339,345 km/h reichte nur für den 33. und letzten Startplatz. Die Startaufstellung beim "Indy 500" wird in einem Einzelzeitfahren über vier Runden auf dem 2,5-Meilen-Oval ermittelt. Die dabei erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit entscheidet über die jeweilige Startposition.

"Ich bin zufrieden, aber ich habe mir schon etwas mehr Speed von meinem Auto erwartet. Es ist für mich eine große Erleichterung, dass ich im Rennen überhaupt dabei bin", sagte Alesi,. Sein Lotus scheint aber ebenso wenig konkurrenzfähig wie der rund 700 PS starke Bolide seiner Markenkollegin Simona De Silvestro (Schweiz), die auf dem vorletzten Startplatz steht.

Dagegen raste Barrichello mit einem Schnitt von 360,841 km/h als Zehnter auf Anhieb unter die Top 10. "Ich kann gar nicht schildern, welche Emotionen ich hatte. Es macht mich stolz und glücklich, dass ich auf meinen vier Runden so schnell wie noch nie zuvor war", sagte der Formel-1-Rekordstarter (323 Einsätze), der am Mittwoch seinen 40. Geburtstag feierte.

Australier gelingt Doppel-Rekord

Neben Alesi und Barrichello sind in Takuma Sato (Japan), Justin Wilson (Großbritannien) und Sebastien Bourdais (Frankreich) insgesamt fünf ehemalige Formel-1-Fahrer in Indianapolis dabei. Nur 1967 (9) und 1993 (11) standen mehr Piloten aus der Königsklasse beim "Indy 500" am Start.

Im Qualifying gelangen dem Australier Ryan Briscoe gleich zwei Rekorde, als er sich nach vier fliegenden Runden in 2:38,951 Minuten (364,413 km/h) und nur drei Tausendstelsekunden Vorsprung auf James Hinchcliffe (Kanada) erstmals eine Indy-Pole sicherte. Zudem ist die Differenz zwischen Startplatz eins und zwei der knappste Abstand in der Indy-Historie.

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