Freitag, 16.03.2012

Erster Einsatz bei der Langstrecken-WM

Für Nick Heidfeld beginnt eine neue Ära

Ein neues Auto, ein neues Team und eine neue Rennserie: Für Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld beginnt am Samstag mit dem 12-Stunden-Rennen in Sebring/Florida eine neue Ära. Der 34 Jahre alte Mönchengladbacher geht 230 Tage nach seinem Rauswurf beim Formel-1-Rennstall Lotus für das Schweizer Rebellion-Team in der vom Automobil-Weltverband FIA nach 20 Jahren neu ins Leben gerufenen Sportwagen Weltmeisterschaft (WEC) an den Start.

Nick Heidfeld sucht nach seinem Aus in der Formel-1 eine neue Herausforderung in der WEC
© Getty
Nick Heidfeld sucht nach seinem Aus in der Formel-1 eine neue Herausforderung in der WEC

"Seit ich 1999 in Le Mans gefahren bin wusste ich immer, dass ich wieder in den Langstreckensport zurückkehren werde", sagte Heidfeld, der diesen Einsatz in einem Sportwagen nie vergessen hat. Sein damaliger Teamkollege Peter Dumbreck sorgte weltweit für Schlagzeilen, als er mit dem Werks-Mercedes CLR spektakulär abhob und nach mehreren Überschlägen neben der Strecke im Wald landete. Der Brite blieb dabei wie durch ein Wunder bis auf Prellungen unverletzt.

Heidfeld kann es kaum erwarten. "Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin besonders gespannt auf das erste Rennen in Sebring, eine komplett neue Strecke für mich." Heidfeld wird bei der 60. Auflage des Langstreckenklassikers in einem Lola-Toyota-Prototyp vom Schweizer Neel Jani und dem Franzosen Nicolas Prost, dem ältesten Sohn des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, unterstützt.

In dessen Team hatte "Quick Nick" 2000 in Australien sein Formel-1-Debüt gegeben. In der Motorsport-"Königsklasse" ist Heidfeld der Fahrer mit den meisten Podestplätzen (13 bei 183 Grand Prix), dem dabei kein einziger Sieg gelang. Das soll sich auf der Langstrecke nun ändern.

Training: Doppel-Crash von Heidfeld
Und tschüss! Nick Heidfeld flog im Training gleich zweimal in die Reifenstapel. In der ersten Session musste er seinen Lotus-Renault abstellen
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Und tschüss! Nick Heidfeld flog im Training gleich zweimal in die Reifenstapel. In der ersten Session musste er seinen Lotus-Renault abstellen
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In der zweiten Session rettete er sich durch einiges Rangieren wieder zurück auf die Strecke und konnte an die Box zurückkehren
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In der zweiten Session rettete er sich durch einiges Rangieren wieder zurück auf die Strecke und konnte an die Box zurückkehren
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Auch für Fernando Alonso lief der Tag nicht nach Plan. Er musste wegen eines Hydraulikdefekts an seinem Ferrari eine Zeit lang zusehen
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Auch für Fernando Alonso lief der Tag nicht nach Plan. Er musste wegen eines Hydraulikdefekts an seinem Ferrari eine Zeit lang zusehen
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Wenn der Ferrari mal lief, war er nicht sonderlich schnell. Die Roten kamen im Training nicht an die Zeiten von Mercedes heran
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Wenn der Ferrari mal lief, war er nicht sonderlich schnell. Die Roten kamen im Training nicht an die Zeiten von Mercedes heran
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Michael Schumacher und Nico Rosberg machten eher Jagd auf Red Bull. Zumindest Mark Webber ließen beide hinter sich
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Michael Schumacher und Nico Rosberg machten eher Jagd auf Red Bull. Zumindest Mark Webber ließen beide hinter sich
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Sebastian Vettel thronte aber mal wieder über allen. Er ließ sich die Bestzeit am Freitag in Shanghai nicht nehmen
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Sebastian Vettel thronte aber mal wieder über allen. Er ließ sich die Bestzeit am Freitag in Shanghai nicht nehmen
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Lewis Hamilton konnte Vettel am dichtesten auf den Fersen bleiben und belegte den zweiten Rang. An Einsatz mangelte es ihm nicht
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Lewis Hamilton konnte Vettel am dichtesten auf den Fersen bleiben und belegte den zweiten Rang. An Einsatz mangelte es ihm nicht
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Von wegen Intimfeinde. Offenbar verstehen sich Hamilton und Alonso ganz gut, wenn sie nicht gerade im gleichen Team gegeneinander fahren
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Von wegen Intimfeinde. Offenbar verstehen sich Hamilton und Alonso ganz gut, wenn sie nicht gerade im gleichen Team gegeneinander fahren
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