Dienstag, 17.01.2012

Alle gegen Sebastien Loeb

"Monte" eröffnet Rallye-WM

Mit dem Jubiläum gleich wieder ins Rampenlicht: Pünktlich zur 80. Auflage bildet die berühmte Rallye Monte Carlo erstmals seit 2008 wieder den Saisonauftakt der insgesamt 13 Läufe umfassenden Weltmeisterschaft, die vom 24. bis 26. August auch in Deutschland Station macht. Und im Mittelpunkt der WM steht die alljährliche Frage: Wer kann den französischen Rekordweltmeister Sebastien Loeb überhaupt noch stoppen?

Titelverteidiger Sebastien Loeb geht wieder als Favorit in die Saison
© Getty
Titelverteidiger Sebastien Loeb geht wieder als Favorit in die Saison

Acht Mal in Folge triumphierte Loeb und holte sich zur neuen Saison auch noch seinen ärgsten Rivalen 2011 ins eigene Lager. Der Finne Mikko Hirvonen hatte sich bis zum WM-Finale in Wales einen erbitterten Zweikampf mit Loeb um den Titelgewinn geliefert und lag am Ende nur acht Punkte hinter "Super-Seb".

Der freut sich über das Comeback der "Monte", die er immerhin fünfmal gewinnen konnte. "Ich habe es immer genossen, hier zu fahren", sagte Loeb: "Es ist eine fantastische Rallye."

Der WM-Vierte Jari-Matti Latvala gilt als schärfster Konkurrent des scheinbar unbezwingbaren Loeb. Der Finne hat in der vergangenen Saison mit 68 Wertungsprüfungs-Bestzeiten sogar Loeb (65) in dieser Statistik hinter sich gelassen. Latvalas Teamkollege ist nun der Norweger Petter Solberg, der 2003 der bislang letzte Weltmeister vor Loeb war.

Außer den beiden Dauerrivalen der vergangenen Jahre ist niemand in Sicht, der in den WM-Titelkampf in der Fahrer- und Herstellerwertung eingreifen könnte.

BMW-Tochter Mini hat sich zwar mit einem Zwei-Wagen-Team in die WM eingeschrieben, mehr als Achtungserfolge, wie beispielsweise bei den drei Monte-Siegen 1964, 1965 und 1967, sind bei nur sieben geplanten WM-Läufen, die der Spanier Dani Sordo als einziger Fahrer bestreiten soll, aber nicht zu erwarten.

VW probt den Ernstfall

Bei Volkswagen laufen dafür die Vorbereitungen für den Einstieg in die Rallye-WM 2013 bereits auf Hochtouren. Auf den ersten Start des WM-Dritten und Zugangs Sebastien Ogier (Frankreich) ist man im Lager der Wolfsburger gespannt.

"Nach Sebastiens eindrucksvollem Sieg im Dezember beim Race of Champions freuen wir uns darauf, endlich unsere erste gemeinsame Rallye zu bestreiten", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen: "Die Monte ist die Mutter aller Rallyes überhaupt und damit ein toller Ort für diese Premiere."

Neben dem Franzosen Ogier gibt das VW-Werksteam dem niederländischen Nachwuchsfahrer Kevin Abbring (22) eine Chance, sich für ein zukünftiges VW-Cockpit zu empfehlen.

Gesamtlänge von 433 Kilometern

In dieser Saison bestreitet VW die komplette Rallye-WM in der kleineren SWRC-Klasse, ohne dafür WM-Punkte zu erhalten. Die Einsätze dienen der Vorbereitung für den WM-Einstieg 2013 mit dem Polo R-WRC.

Bei der "Monte" 2012 müssen die 89 Teams insgesamt 18 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 433 Kilometern absolvieren.

Trotz fünf Siegen von Rekordgewinner Loeb gilt Rallye-Ikone Walter Röhrl ("Die Monte war in den letzten drei Jahren zu einer Micky-Maus-Rallye verkommen") als der ungekrönte König bei dem legendären Winterklassiker. Der 64-Jährige gewann im Fürstentum zwar "nur" vier Mal, dafür aber als einziger Fahrer auf vier verschiedenen Marken.

Rallye Dakar: Tortur vom ersten Meter an
Die Dakar 2012 hat beinhart begonnen. Tragischer Tiefpunkt der ersten Etappe war natürlich der tödliche Unfall von Motorrad-Pilot Jorge Martinez
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Aber auch bei den Autos war vom ersten Kilometer an klar, was für eine Tortur die Rallye ist. Hier brannte das Auto des Argentiniers Jose Antonio Blangino aus
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Auch Routiniers waren nicht vor dem Feuer gefeit. Der Südafrikaner Alfie Cox hat schon viele Dakar-Rallyes gesehen, diesem Brand stand aber auch er machtlos gegenüber
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Auch Routiniers waren nicht vor dem Feuer gefeit. Der Südafrikaner Alfie Cox hat schon viele Dakar-Rallyes gesehen, diesem Brand stand aber auch er machtlos gegenüber
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Von Cox' Auto war wirklich überhaupt nichts mehr übrig. Und das auf der allerersten Etappe der über 8000 Kilometer langen Rallye
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Vorjahressieger Nasser Al-Attyiah musste ebenfalls noch vor Ende des ersten Teilstücks die Segel streichen. Der Motor an seinem Hummer machte schlapp
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Sein Hummer-Kollege Robby Gordon schleppte Al-Attyiah noch ins Ziel. Zuvor hatte er sich erfolgreich durch die ersten Dünen Südamerikas gekämpft
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Sein Hummer-Kollege Robby Gordon schleppte Al-Attyiah noch ins Ziel. Zuvor hatte er sich erfolgreich durch die ersten Dünen Südamerikas gekämpft
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Die ersten Wertungskilometer der Rallye führten die Piloten an der argentinischen Atlantikküste entlang. Das Ziel liegt diesmal in Peru
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Die ersten Wertungskilometer der Rallye führten die Piloten an der argentinischen Atlantikküste entlang. Das Ziel liegt diesmal in Peru
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Es gab auf dem ersten Teilstück übrigens nicht nur Sand. Auch Wasserdurchquerungen standen auf der Tagesordnung - das volle Dakar-Programm eben.
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Es gab auf dem ersten Teilstück übrigens nicht nur Sand. Auch Wasserdurchquerungen standen auf der Tagesordnung - das volle Dakar-Programm eben.
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