Motorsport

Spektakuläre Unfälle zweier Audi-Piloten

SID
Allan McNish blieb in Le Mans bei einem Horrocrash in seinem Audi unverletzt
© xpb

Ein Unfall von Allan McNish hat beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans beinahe für eine Katastrophe gesorgt. Sein Audi knallte ins Kiesbett, hinter dem zahlreiche Zuschauer standen. Titelverteidiger Mike Rockenfeller schied am späten Abend nicht weniger spektakulär aus.

Ein spektakulärer Unfall von Audi-Pilot Allan McNish hat beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans beinahe für eine Katastrophe gesorgt. Beim Versuch, die Führung zu übernehmen kollidierte der Schotte in der 15. Runde mit einem langsameren Ferrari, sein R18 TDI knallte am Ende ins Kiesbett.

Dabei wäre der Audi McNishs beinahe über die Reifenstapel geflogen, hinter dem zahlreiche Streckenposten und Fotografen standen. Durch die umherfliegenden Wrackteile wurde offenbar niemand verletzt. Auch McNish stieg unverletzt aus dem Fahrzeug, wurde aber zu Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

Das Rennen wurde zunächst hinter dem Safety-Car fortgesetzt, das 2008er-Siegertrio McNish, Dindo Capello (Italien) und Tom Kristensen (Dänemark) war jedoch aus dem Rennen.

VIDEO: Der Horrorcrash von Allan McNish

Auch Titelverteidiger Rockenfeller draußen

"Es ist schwer zu verdauen, dass wir so früh ausgeschieden sind, aber das Wichtigste ist, dass niemandem etwas passiert ist", sagte Capello: "Ich habe mir echte Sorgen gemacht und Allan und die Zuschauer. Man denkt, dass die Auslaufzonen groß genug sind, aber selbst dieses riesige Kiesbett hat hier nicht gereicht."

Einige Stunden später erwischte es auch Titelverteidiger Mike Rockenfeller. Sein R18 TDI kollidierte auf einer Geraden mit einem langsameren Ferrari, drehte sich und schlug mit über 300 Stundenkilometern in die Leitplanke ein. Bei dem Unfall wurde der Diesel-Sportwagen nahezu komplett zerstört.

"Rocky ist aus eigener Kraft aus dem Auto gestiegen", sagte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. Über den Gesundheitszustand des 27-Jährigen wurde später bekannt, dass er sichtbar nur eine Fleischwunde erlitten hatte. Trotzdem blieb der Deutsche zu weiteren Untersuchungen im Krankenhaus.

Das Rennen wurde mit einer Safety-Car-Phase fortgesetzt. Zum Zeitpunkt des zweiten Unfalls lag der dritte Audi mit den Piloten Andre Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Treluyer in Führung.

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