Motorsport

Strietzel Stuck: Karriereende auf der Nordschleife

SID
Zwei Legenden unter sich: Niki Lauda im Gespräch mit Hans-Joachim Stuck (r.)
© Getty

Der frühere Formel-1-Pilot, DTM-Champion und Le-Mans-Sieger Hans-Joachim Strietzel Stuck wird seine Motorsport-Karriere definitiv am 26. Juni auf der Nordschleife beenden.

Beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (23. bis 26. Juni 2011) wird der 60-Jährige gemeinsam in einem Team mit seinen Söhnen Johannes und Ferdinand sein letztes Rennen bestreiten. "43 Jahre sind genug. Danach ist definitiv Schluss", sagte Stuck auf einer Pressekonferenz in der Köln-Messe: "Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung."

Stuck, der sein Karriereende bereits vor einigen Wochen angekündigt hatte, war schon 1970 bei der 24-Stunden-Premiere auf der legendären Nordschleife erfolgreich.

Es folgten zwei weitere Gesamtsiege (1998 und 2004) in der "Grünen Hölle". "Dort habe ich seinerzeit angefangen, und dort werde ich auch mein letztes Rennen fahren", sagte Stuck.

Uwe Alzen: Titelverteidigung im Blick

Titelverteidiger Uwe Alzen will derweil mit seinem BMW-Team an den Vorjahreserfolg anknüpfen: "Es wird sicher schwierig, aber wir werden es versuchen." Alzen, der am Montag zum ersten Mal Vater wurde, schätzt die Konkurrenz in diesem Jahr noch stärker ein. Zudem spiele bei so einem Rennen der Faktor Glück immer eine entscheidende Rolle.

Darauf alleine will sich Volkswagen Motorsport nicht verlassen. "Uns ist es gelungen, einen sehr starken Fahrerkader aufzustellen", sagte VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Die Wolfsburger werden auf der Nordschleife mit einem eigens für das 24-Stunden-Rennen entwickelten Golf GT24 antreten. In den früheren Formel-1-Piloten und Le-Mans-Gewinner Johnny Herbert und Mark Blundell hat sich Nissen prominente Rennfahrer ins Boot geholt: "Ich bin stolz, dass die beiden bei VW zugesagt haben."

Rekordzahlen auf der Nordschleife

Die Zuschauer dürfen sich auf ein großes Spektakel rund um den Eifelkurs freuen.

Bereits vor dem Start der 39. Auflage des Langstreckenklassikers vermelden die Organisatoren Rekordzahlen: 212 Nennungen, 28 Hersteller und Fahrer aus über 30 Nationen.

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