Leichtathletik

IAAF reformiert Diamond-League-Modus

SID
Usain Bolt will auch im nächsten Jahr bei der Diamond League abräumen

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF reformiert zur kommenden Saison den Modus der Diamond League. Künftig sichern sich die Gewinner der beiden Final-Meetings, die 2017 in Zürich (24. August) und Brüssel (1. September) ausgetragen werden, auch den Gesamtsieg und 50.000 Dollar Siegprämie.

Die vorigen zwölf Meetings der mit 3,2 Millionen Dollar dotierten Serie dienen als Qualifikation für Zürich und Brüssel.

Bislang konnten die weltbesten Leichtathleten auf jeder Station Punkte für die Gesamtwertung sammeln, bei den Final-Meetings gab es dann die doppelte Punktzahl. Zudem werden in allen Wurf- und den horizontalen Sprungwettbewerben künftig wieder alle Athleten sechs Versuche haben. Dies war zuletzt den vier Besten eines Wettkampfes vorbehalten.

"Nach sieben Saisons, in denen sich die Diamond League als unsere wichtigste Serie etabliert hat, ist es wichtig, sie für die Zukunft zu rüsten", sagte IAAF-Präsident Sebastian Coe: "Diese Entscheidungen sind der erste Schritt, die Attraktivität der Serie zu steigern." Die Diamond League 2017 beginnt am 5. Mai in Doha.

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