Leichtathletik

Russische Athleten dürfen wohl an den Start

SID
Russlands Leichtathleten dürfen bei der Hallen-EM unter neutraler Flagge starten

Russlands Leichtathletik-Verband ARAF würde seinen Athleten im Falle einer gewährten Ausnahmegenehmigung den Start bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad (3. bis 5. März) unter neutraler Flagge erlauben.

Ein entsprechendes Szenario würde ARAF-Präsident Dimitri Schljachtin seinen Athleten "vorschlagen", sagte er der Nachrichtenagentur TASS: "Die Teilnahme eines Athleten an einem internationalen Wettkampf wird zuallererst von seiner oder ihrer persönlichen Entscheidung abhängen."

Voraussetzung für einen Start in Belgrad wäre eine Ausnahmegenehmigung durch den Weltverband IAAF, da die russischen Leichtathleten wegen ihres Dopingskandals international weiter gesperrt sind.

Allerdings können Athleten, wie zuletzt Weitspringerin Darja Klischina, für die Olympischen Spiele in Rio ein Sonder-Startrecht beantragen.

Russland mit Fortschritten im Anti-Doping-Kampf

Voraussetzung dafür ist unter anderem die Teilnahme am internationalen Test-Pool der IAAF. Derzeit sind etwa 50 russische Athleten in diesem Anti-Doping-Programm registriert.

Die IAAF hatte erst am vergangenen Donnerstag die internationale Sperre für Russland bestätigt. Eine Task Force unter Vorsitz des Norwegers Rune Andersen hatte der Verbandsspitze berichtet, dass Russland Fortschritte im Anti-Doping-Kampf gemacht habe.

Die Kriterien für eine Wiederaufnahme seien aber noch nicht erfüllt. Bei einer Council-Sitzung am 27. Februar 2017 soll das nächste Mal darüber beraten werden, wann und unter welchen Bedingungen die Suspendierung aufgehoben werden kann.

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