Samstag, 26.04.2008

Beachvolleyball

Modus und Regeln

München -  Am 9. Mai geht's wieder los: Auf Norderney fällt der Startschuss für die smart beach tour 2008, die einzige offizielle Ranglisten-Turnierserie des DVV in Deutschland. SPOX.com liefert als offzieller Partner alle Informationen rund um die Tour.

© smart beach tour

Bis zum 31. August kämpft Deutschlands Beach-Elite an neun Austragungsorten um Punkte und Preisgelder. Sara Goller, Laura Ludwig, Christoph Dieckmann und Julius Brink führen das gut besetzte Teilnehmerfeld in diesem Jahr an. 

Die Turnierserie ist gesplittet in drei Supercup-Veranstaltungen (Leipzig, Fehmarn und St. Peter-Ording) sowie fünf weitere Turniere. Höhepunkt und zugleich krönender Saisonabschluss sind die Deutschen smart Beachvolleyball-Meisterschaften am letzten August-Wochenende, die traditionell am Timmendorfer Strand - dem Mekka der Beachvolleyballer - stattfinden.

Der "Double-Elimination"-Modus

Bei der smart beach tour gilt wie auch bei internationalen Turnieren der "Double-Elimination"-Modus. Je 16 Frauen- und Männer-Teams treten im Hauptfeld dem sogenannten Main Draw Bracket im K.o.-System gegeneinander an. Die acht Gewinner-Paare der ersten Runde bilden den Sieger-Zweig, die acht Unterlegenen den Verlierer-Zweig, wo jede weitere Niederlage das endgültige Aus bedeutet.

Im Sieger-Zweig wird so lange im K.o.-System weitergespielt bis nur noch zwei Mannschaften übrig bleiben. Sie stehen damit im Halbfinale. Im Verlierer-Zweig dürfen sich die Gewinner der zweiten Runde wieder mit den Teams des Sieger-Zweiges vermischen, die dort eine Niederlage kassiert haben. Auf diesem Weg werden zwei weitere Halbfinalisten ermittelt.

In der Vorschlussrunde stehen sich demnach zwei Teams aus dem Gewinner-Zweig und zwei Teams aus dem Verlierer-Zweig gegenüber. Im K.o.-System wird nun der Tagessieger ausgespielt. 

Der Vorteil dieses Spielsystems besteht darin, dass sich ein Duo trotz einer Niederlage rehabilitieren kann und über den "Umweg" Verlierer-Zweig noch den Turniersieg holen kann.

Punkte

Seit 2001 gilt die Rally-Point Zählweise: Gepunktet wird mit jedem Ballwechsel. Gespielt werden zwei Gewinnsätze mit je 21 Punkten, wobei mindestens zwei Punkte Vorsprung erreicht werden müssen. Nach jeweils sieben gespielten Punkten wechseln die Teams die Seiten.

Der dritte, entscheidende Satz (falls es dazu kommt) wird bis 15 Punkte gespielt; der Seitenwechsel erfolgt nach fünf gespielten Punkten. Auch hier gilt: zwei Punkte Vorsprung zum Spielgewinn.

Aufschlag

Der Ball wird von einem Aufschlagspieler ins Spiel gebracht und muss innerhalb des gegnerischen Feldes landen. Eine Netzberührung des Balles ist kein Fehler, wenn der Spieler jedoch beim Aufschlag mit dem Fuß die Grundlinie berührt, wird der Aufschlag als Fehler gewertet, und die Gegner erhalten einen Punkt. Verliert ein Team den Spielzug, wechselt das Aufschlagsrecht zum Gegner.

Ballkontakt

Der Ball darf mit allen Körperteilen berührt werden. Spätestens nach der dritten Berührung muss der Ball ins gegnerische Spielfeld gespielt werden. Außer nach dem Block darf kein Spieler den Ball zweimal hintereinander berühren. Der Ball darf nicht geworfen oder gehalten werden.

Feld

Seit 2001 beträgt die Spielfeldgröße pro Seite 8 x 8 Meter, also 8 x 16 Meter insgesamt.

Netz

Die Netzhöhe liegt für Frauen bei 2,24m und bei den Männern bei 2,43m. Netzberührungen mit dem Körper sind nicht erlaubt.

Pausen/Auszeiten

Zwischen zwei Sätzen sind Pausen von je einer Minute erlaubt. Jedes Team hat die Möglichkeit, pro Satz eine Auszeit a 30 Sekunden zu beantragen. Zusätzlich gibt es in den ersten beiden Sätzen nach 21 gespielten Punkten eine technische Auszeit von 30 Sekunden.

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