Sonntag, 16.10.2016

Bayern München - Alba Berlin 97:58

Bayern ballert Berlin aus der Halle

Bayern München bleibt auch im fünften Spiel der Saison ungeschlagen. Gegen Alba Berlin siegten die Münchener in eigener Halle mit 97:58 (BOXSCORE). Dabei beeindruckte der FCB mit starkem Passing und guter Transition Offense.

Bryce Taylor und die Bayern feierten einen deutlichen Erfolg im Prestige-Duell gegen Alba
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Bryce Taylor und die Bayern feierten einen deutlichen Erfolg im Prestige-Duell gegen Alba

Beide Teams starteten mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Partie: Der FCB musste unter der Woche im Eurocup eine ärgerliche Pleite gegen Zenit St. Petersburg hinnehmen, Berlin reiste mit einem Sieg gegen Fuenlabrada im Gepäck an.

Der Anfang des Spiels war noch recht ausgeglichen, doch schon Ende des ersten Viertels begannen die Bayern, sich abzusetzen. Dank starkem Ball Movement wurde der FCB seiner Favoritenrolle gerecht und baute die Führung bis zum Ende konsequent aus. Dabei schlug es zur Freude des Publikums im Audi Dome mehrfach spektakulär im Berliner Korb ein.

Besonders auszeichnen konnten sich Ondrej Balvin (14 Punkte, 5 Rebounds in 14 Minuten), Devin Booker (8 Punkte, 5 Assists, 3 Steals) und Bryce Taylor (14 Punkte, 6/9 FG). Auf Seiten der Berliner war Dragan Milosavljevic (15 Punkte, 4/8 FG) der Topscorer.

Die Reaktionen:

Aleksandar Djordjevic (Coach Bayern): "Mir gefällt, was wir heute zusammen mit den Fans geschaffen haben. Wenn die Zuschauer am Ende eine Minute Standing Ovations geben, dann ist das genau das, was wir wollen. Wir haben heute gute Lösungen in der Offensive gefunden und waren wirlich konzentriert. Es war eine gute Performance meiner Spieler."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Statt Taylor und Barthel starten bei den Bayern Redding und Booker. Lucic, Kleber und Gavel komplettieren die erste Fünf. Ahmet Caki setzt auf Siva, Johnson, Giffey, Gaffney und Kikanovic.

Die BBL-Topscorer der letzten 15 Jahre
BBL-TOPSCORER DER SAISON 2014/2015: D.J. Kennedy (USA/MHP Riesen Ludwigsburg), 18,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2014/2015: D.J. Kennedy (USA/MHP Riesen Ludwigsburg), 18,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2013/2014: Darius Adams (USA/Eisbären Bremerhaven), 18,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2012/2013: Davin White (USA/Phoenix Hagen), 17,1 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2011/2012: Bobby Brown (USA/EWE Baskets Oldenburg), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2011/2012: Bobby Brown (USA/EWE Baskets Oldenburg), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2010/2011: DaShaun Wood (USA/Frankfurt Skyliners), 19,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2009/2010: Christopher Copeland (USA/TBB Trier), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2009/2010: Christopher Copeland (USA/TBB Trier), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2008/2009: Omari Westley (USA/Giants Nördlingen), 15,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2007/2008: Timothy James Black (USA/digibu Baskets Paderborn), 21,3 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2007/2008: Timothy James Black (USA/digibu Baskets Paderborn), 21,3 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2006/2007: Derrick Allen (USA/Giants Leverkusen), 17,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2006/2007: Derrick Allen (USA/Giants Leverkusen), 17,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2005/2006: Andrew Wisniewski (USA/Telekom Baskets Bonn), 21,4 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2004/2005: Narcisse Ewodo (CAM/BG Karlsruhe), 21,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2004/2005: Narcisse Ewodo (CAM/BG Karlsruhe), 21,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2003/2004: Bjorn Aubre McKie (USA/TBB Trier), 23,2 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2003/2004: Bjorn Aubre McKie (USA/TBB Trier), 23,2 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2002/2003: Bjorn Aubre McKie (USA/Avitos Gießen), 25,7 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2002/2003: Bjorn Aubre McKie (USA/Avitos Gießen), 25,7 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2001/2002: DeJuan Collins (USA/Wired Minds Tübingen), 23,6 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2001/2002: DeJuan Collins (USA/Wired Minds Tübingen), 23,6 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2000/2001: John Best (USA/Bayer Giants Leverkusen), 23,6 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2000/2001: John Best (USA/Bayer Giants Leverkusen), 23,6 Punkte
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1. Viertel: Beide Teams starteten mit einer großen defensiven Intensität - das Rivalen-Duell war in den Köpfen der Spieler präsent. Bayern versuchte es gegen das Hard Hegde der Berliner mit vielen, schnellen Pässen und spielte sich so erstmals ein kleines Polster heraus (20:14).

2. Viertel: Durch zahlreiche und hochprozentige Freiwürfe blieb zunächst noch Alba dran, obwohl Bayern spielerisch überlegen war. Das Team von Coach Aleksandar Djordjevic begeisterte die Fans mit gleich mehreren Highlight-Spielzügen, bei dem vor allem die Big Men Ondrej Balvin, Danilo Barthel und Maxi Kleber Plusplunkte sammelten. Alba wurde im Angriff immer unkonzentrierter. Einige Ballverluste führten zu einem 13:1-Run, der die Bayern-Führung auf 18 Zähler anwachsen ließ (43:25).

3. Viertel: Alba verteidigte die Ballwege in der Defense nun zwar besser, jedoch fehlte weiterhin die Ordnung in der Offensive. Viele Ballverluste führten immer wieder zu einfachen Münchener Fastbreak-Punkten. Booker und Taylor konnten sich sowohl als Passgeber als auch als Vollstrecker auszeichnen. Die Führung wuchs und wuchs und wuchs (73:39).

4. Viertel: Alba fightete nochmal, doch Bayern hatte auch am Ende den längeren Atem. Nihad Djedovic kam von der Bank und streute schnelle 11 Zähler ein. Die Hausherren wollten hier den Blowout und blieben bis zum Ende auf dem Gas. Am Ende siegte der FCB nach einer dominanten Vorstellung mit 97:58.

Bayern München - Alba Berlin: Hier geht's zum BOXSCORE

Die BBL-Meister der letzten 15 Jahre
2001: Marko Pesic feierte mit Alba Berlin den fünften Titel in Folge
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2002: Auch Titel Nummer sechs war für die Albatrosse um Henrik Rödl kein Problem
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2003: Marko Pesic küsst die Trophäe, die Alba Berlins siebten Triumph perfekt macht
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2004: Die Alba-Dominaz ist gebrochen. Die Frankfurt Skyliners um Marcin Gortat und Pascal Roller holen den Titel
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2005: Damals noch als GHP Bamberg holt Freak City den Titel. Erster Playoff-MVP wird Chris Williams
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2006: Zwei Große im Gespräch: Marcin Gortat und Sasa Obradovic holten mit RheinEnergie Köln den Titel. Playoff-MVP wurde Casey Jacobsen
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2007: Bambergs nächster Streich. Diesmal als Brose Baskets, mit Dirk Bauermann und Playoff-MVP Casey Jacobsen
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2008: Alba is back! Mit MVP Julius Jenkins gelang nach vier Jahren Pause wieder ein Titel
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2009: Triumph der Donnervögel! Die EWE Baskets Oldenburg holen ihren ersten BBL-Titel - auch dank Playoff-MVP Rickey Pauldiing
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2010: Die Franken-Jahre! Bamberg wird Meister, Casey Jacobsen zum dritten Mal MVP
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2014: Erlösung nach 59 Jahren. Der FC Bayern ist wieder deutscher Meister, Malcolm Delaney Finals-MVP
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2015: Die Baskets schlagen zurück und holen sich in einem Finals-Thriller in Spiel 5 den Pokal von den Bayern zurück
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Der Star des Spiels: Die FCB-Big-Men. Der spielstarke Frontcourt der Bayern machte heute den Unterschied. Devin Booker (8 Punkte, 5 Assists, 3 Steals), Ondrej Balvin (14 Punkte, 5 Rebounds, 2 Assists in 14 Minuten), Danilo Barthel (9 Punkte, 3 Assists) und Maxi Kleber (6 Punkte, 5 Rebounds, 2 Assists) stellten alle sowohl ihre Scoring- als auch Verteilerqualitäten unter Beweis.

Der Flop des Spiels: Peyton Siva. Der quirlige Aufbauspieler der Berliner konnte dem Spiel keine Struktur verleihen. Traf gerade in Transition immer wieder falsche Entscheidungen und konnte seine Drives auch zu selten in Zählbares ummünzen. Am Ende standen für ihn 4 Punkte bei (1/7 FG) zu Buche. Ebenfalls schwach: Elmedin Kikanovic (2/8 FG).

Das fiel auf:

  • Alba versuchte es im ersten Viertel immer wieder mit unterschiedlichen Press-Varianten, die Bayern vor Probleme stellten. Jedoch konnte der FCB die Drucksituationen mal mit Passgeschick, mal mit Glück lösen. In den weiteren 30 Minuten sah man allerdings keine einzige Presse der Berliner mehr.
  • In der ersten Hälfte wollte bei beiden Teams der Dreier nicht wirklich fallen. 11 Prozent auf Seiten der Bayern waren noch schlechter als die 25 Prozent bei Alba. Dafür trafen die Münchener bombastische 72 Prozent in und um die Zone.
  • Gerade nach dem ersten Pick-and-Roll fand der FCB häufig einen Großen auf der Weakside, der durch den besseren Passwinkel den abrollender Big Men für leichte Punkte anspielen konnte. Das zu verteidigen, gelang den Berlinern nur phasenweise - zu schlecht war die Defense-Rotation.
  • Satte 19 Turnover leisteten sich die Berliner, die Bayern damit quasi zum Rennen einluden. Immer wieder krachte es im Alba-Korb, da sich der FCB diese Gelegenheiten nicht entgehen ließ, den Fans im Audi Dome eine Flug-Show zu bieten.

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Martin Klotz

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Martin Klotz(Redaktion)

Martin Klotz, Jahrgang 1988, ist seit Anfang 2014 bei SPOX.com. Den gebürtigen Bremer zog es zuletzt immer weiter Richtung Süden. Nach vier Jahren beim NDR in Hannover und einem Journalistik-Studium an der Uni Leipzig kam er nach Unterföhring. Als Volontär Mitglied der NBA-Redaktion und darüber hinaus zuständig für die Euroleague.

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