"Am Mittwoch steht es 2:2"

SID
Dienstag, 16.06.2015 | 13:29 Uhr
Die Bayern stehen mit dem Rücken zur Wand - Doch werden nicht aufstecken
© getty
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Die Bamberger Basketballer können am Mittwoch in München die Meisterschafts-Serie vorzeitig beenden. Doch die Bayern sind zuversichtlich, dies zu verhindern.

Bambergs Trainer Andrea Trinchieri erwartet "Krieg", sein Münchner Kollege Svetislav Pesic schlicht einen Sieg. "Es steht 2:1, am Mittwoch 2:2, dann gehen wir weiter. Ich bin optimistisch und glaube, dass wir gewinnen. Dann werden wir am Sonntag sehen, wer die beste Mannschaft in Deutschland ist", sagte der erfahrene Trainer von Bayern München vor dem vierten Spiel in der bayerisch-fränkischen Meisterschaftsserie am Mittwoch (20.00 Uhr) im Audi Dome gegen die Brose Baskets Bamberg.

Die Bayern stehen nach dem deutlichen 79:91 im dritten Spiel der best-of-five-Serie auf dem Weg zur Titelverteidigung unter gehörigem Druck. Doch davon wollen die Münchner nichts wissen. "Es gibt doch keine schöneren Spiele. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir diese super Chance haben", sagte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic am Dienstag entspannt und fügte mit einem Augenzwinkern an: "Wir haben uns sechs Viertel ausgeruht. Jetzt haben wir uns erholt und greifen an."

Marko Pesic spielte auf die Niederlage am Sonntag in der "Frankenhölle", aber auch auf die zweite Halbzeit in Spiel zwei in München an, als die Bayern einen sicheren Sieg noch aus der Hand gegeben hatten. Dies soll sich nicht wiederholen. Sein Vater Svetislav baut dabei vor allem auf eine stark verbesserte Defensive. "Das ist die Basis. Da müssen wir besser spielen, wenn wir das Schicksal wieder in unseren Händen haben wollen", sagte der 65 Jahre alte Coach. Spiel fünf würde am Sonntag (15.00 Uhr) in Bamberg stattfinden.

Hoffen auf Gavel

Am Mittwoch hoffen die Bayern erst einmal auf den Ausgleich - und den Einsatz des angeschlagenen Guards Anton Gavel (Hüftverletzung). Mitten in der Saison würde der 30-Jährige "auf keinen Fall" spielen, meinte Marko Pesic. Aber es sei eben Finale und eine Ausnahmesituation, weshalb erst kurzfristig entschieden werden soll.

Seine "Erfahrung und Ausstrahlung" fehlt zwar "an jeder Ecke", sagte der Manager noch, wollte aber nicht groß lamentieren: "Dann müssen wir eben Lösungen finden. Wir können auch ohne ihn gewinnen."

Was wiederum Bamberg mit aller Macht verhindern will. Trinchieri hatte sich nach dem Sieg am Sonntag zu seinen Erwartungen an Spiel vier sehr martialisch geäußert. "Krieg", sagte der Italiener kurz, um dann noch hinzuzufügen: "Es ist jetzt wie Schach. Wir sind einen Zug weiter, aber eben nur einen Zug."

Die Brose Baskets, die sich ihren siebten Titel sichern wollen, sind gewarnt, da die Bayern schon im Halbfinale gegen ALBA Berlin nach einem 1:2 zurückgekommen waren. "Es wird das härteste Match. Sie haben mehr Erfahrung als wir", betonte Aufbauspieler Janis Strelnieks: "Und sie haben nichts zu verlieren."

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