Die vier Wege zur deutschen Sensation

Von Für SPOX in Vilnius: Haruka Gruber
Sonntag, 11.09.2011 | 00:31 Uhr
Der DBB muss den Zwischenrunden-Abschluss gegen Litauen in einem Hexenkessel bestreiten
© Getty
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Willkommen in der grünen Hölle! Dirk Nowitzki und das DBB-Team gehen als krasse Außenseiter ins Endspiel ums EM-Viertelfinale (So., 19.45 Uhr im LIVE-TICKER). Doch die Litauer haben ihre Schwächen - wenn auch nur wenige.

Die Ausgangslage: Deutschland muss Litauen besiegen, um eine Chance auf das Viertelfinale zu wahren. Sollte die Türkei zuvor die Serben bezwingen, würde dem DBB-Team ein Sieg reichen, egal wie hoch er ausfällt. Im Falle eines serbischen Erfolgs wäre Deutschland zu einem Sieg mit 11 Punkten Vorsprung verdammt.

SPOX fragte bei den gegen die Gastgeber siegreichen Franzosen nach Ratschlägen für das DBB-Team.

Das Rezept gegen den Höllenlärm von Vilnius

Ungeachtet dessen, ob NBA-Superstars wie der Deutsche Dirk Nowitzki und der Spanier Pau Gasol aufeinandertreffen oder Georgien und Mazedonien - die 11.000 Zuschauer fassende Arena in Vilnius ist nicht einmal zu einem Drittel besetzt.

Wenn jedoch die Sonne untergeht und die Litauer ihr Abendspiel bestreiten, verwandelt sich die Spielstätte in eine "Hölle", wie es Bundestrainer Dirk Bauermann bezeichnet. Mehr als zwanzig Mal pro Partie überschreitet der Lärmpegel die Dezibelstärke von 100.

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Selbst ohne physische Betätigung fällt das Nachdenken ob dieses Radaus schwer.

Wie soll die unerfahrene, deutsche Mannschaft mit diesen Umständen umgehen? Serbien beispielsweise hielt eine Halbzeit gut dagegen und kapitulierte dann doch vor der litauischen Dreier-Flut und der litauischen Lärm-Wut. Mental und körperlich erschöpft, ging Serbien im Spiel darauf gegen Spanien mit 59:84 unter.

Frankreich hingegen bezwang Litauen in deren Halle. Zwar drohte die Partie immer wieder zugunsten der Gastgeber zu kippen, doch die Equipe behielt jederzeit die Contenance und kam letztlich zu einem souveränen 73:67-Erfolg - auch weil sie nervlich auf den extremen Akustik-Stress vorbereitet war, wie NBA-Profi Boris Diaw gegenüber SPOX verrät.

"Man kann sich durchaus einstellen. Wir wussten, dass die Litauer einen unglaublichen Krawall veranstalten, aber der Vorteil ist, dass sich die Lautstärke an sich kaum verändert. Es ist wie ein Grundrauschen, mit dem man sich abfinden kann", sagt Diaw.

"Daher sollten sich die Deutschen nicht verrückt machen lassen und mit einer positiven Grundeinstellung reingehen. Am Ende ist es nur Lärm, und Lärm kann keine Punkte machen."

Heiko Schaffartzik glaubt daran, dass das DBB-Team der grünen Hölle gewachsen ist: "Entweder man hat es in sich oder nicht. Wir haben es in uns!"

Das Rezept gegen den Höllenlärm von Vilnius

Das Rezept gegen das Pick'n'Roll

Das Rezept gegen die litauischen Guards

Das Rezept "Dirk Nowitzki"

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