Doping: Russisches Sportministerium will kooperieren

Kein Olympia-Aus für saubere Sportler

SID
Mittwoch, 18.05.2016 | 15:44 Uhr
Auch einen allgemeinen Ausschluss schloss IOC-Präsident Bach nicht aus
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
ATP The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
ATP The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
ATP The Boodles: Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
ATP The Boodles: Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Das russische Sportministerium will bei der Aufklärung der neuesten Doping-Vorwürfe "vollständig" mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) kooperieren, hat sich aber erneut gegen eine drohende Bestrafung sauberer Sportler ausgesprochen.

"Wir sind der starken Überzeugung, dass Athleten, die jahrelang für die Olympischen Spiele trainiert haben, nicht das Recht abgesprochen werden darf, daran teilzunehmen", hieß es in einer Stellungnahme.

Russlands Sport steht nach immer neuen Doping-Anschuldigungen massiv unter Druck. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe) schloss selbst IOC-Präsident Thomas Bach einen kompletten Ausschluss der Sport-Großmacht von den Olympischen Spielen in Rio nicht aus.

"Sollte es Hinweise auf ein organisiertes und flächendeckendes Doping-System geben, das weitere Sportarten betrifft, müssten die internationalen Verbände und das IOC die schwierige Entscheidung zwischen kollektiver Verantwortung und individueller Gerechtigkeit treffen", schrieb Bach.

Mix aus drei Dopingmitteln

Die WADA hatte am Dienstag eine Untersuchung der Anschuldigungen gegen Russland bei den Winterspielen in Sotschi angekündigt. Der damalige Leiter des Anti-Doping-Labors, Gregori Rodtschenkow, hatte davon berichtet, dass er unter Mithilfe des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB angeblich über 100 Dopingproben russischer Athleten in Sotschi, darunter mindestens 15 russische Medaillengewinner, ausgetauscht hatte. Zudem habe er für russische Sportler extra einen Mix aus drei verschiedenen Dopingmitteln entwickelt.

Nach Informationen der New York Times hat inzwischen auch das US-Justizministerium Ermittlungen aufgenommen. Ebenfalls am Dienstag war bekannt geworden, dass bei Nachtests der Olympischen Spiele in Peking 2008 insgesamt 31 Sportler aus zwölf Ländern positiv getestet wurden.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung