Wegen Äußerungen zum abgelehnten Bürgervotum

Grüne: Selbstüberschätzung von Bach

SID
Freitag, 15.11.2013 | 14:57 Uhr
Thomas Bach wurde von den bayrischen Grünen scharf kritisiert
© getty
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Eine "gnadenlose Selbstüberschätzung" werfen die bayerischen Grünen dem neuen IOC-Präsidenten Thomas Bach wegen seiner Äußerungen zum abgelehnten Bürgervotum vor.

Ludwig Hartmann, Grünen-Fraktionschef im Landtag, erklärte in einer Pressemitteilung: "Dass die deutliche Mehrheit der Menschen in den möglichen Austragungsorten gegen die Winterspiele vor ihrer Haustüre war, hat unmittelbar mit dem IOC und dessen in Teilen sittenwidriger Vertragsgestaltung zu tun - und überhaupt nichts mit Mutlosigkeit."

Die Durchführung eines 17-tägigen Sportspektakels in eine Reihe mit baulichen Großprojekten wie Flughäfen, Straßen und Bahnhöfen zu stellen, sei eine beinahe schon dreist zu nennende Selbstüberhöhung. Hartmann: "Wenn die Bürgerinnen und Bürger der Meinung sind, sie brauchen einen Tunnel, eine Bahnlinie oder eine Ortsumgehung, dann werden sie das jeweilige Projekt auch unterstützen. Sie erhalten dann etwas Bleibendes - und kein olympisches Strohfeuer, in dessen Glanz sich vor allem auch Funktionäre wie Bach sonnen wollen."

Enttäuscht, nicht überrascht

Bach hatte gesagt, das negative Bürgervotum für die Kandidatur Münchens habe ihn weniger überrascht. "Ich bin eher enttäuscht und besorgt, dass es in unserem Land möglicherweise in weiten Teilen eine gewisse Mutlosigkeit gibt, wichtige Zukunftsprojekte konsequent anzugehen." Dies sei beim Bau von Flughäfen, Straßen und Bahnhöfen "teilweise zu beobachten". Durch den Fall München gehöre jetzt auch die Durchführung von Olympischen Spielen dazu.

Kritik der Olympiagegner an angeblichen Knebelverträgen des IOC mit Bewerbern wies Bach zurück. "Das IOC arbeitet hier mit einer fairen Risikoverteilung. So hätte München bei einem Wahlsieg eine Zahlung des IOC in Höhe von ca. 700 Millionen US-Dollar und weitere Erlöse aus Vermarktung und Ticketing erwarten können. In Sotschi sind das ca. 1,5 Milliarden Dollar. Damit erzielen Organisationskomitees regelmäßig operative Gewinne. Und der Imagegewinn einer Olympiastadt ist finanziell gar nicht zu bemessen."

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