HBL: SPOX-Panel zum Saisonstart mit Henning Fritz und Daniel Stephan

"Hitzfeld auch nicht der gewiefteste Taktiker"

Dienstag, 22.08.2017 | 15:35 Uhr
Alfred Gislason ist einer der erfolgreichsten Handball-Trainer aller Zeiten
© getty
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Mit dem Supercup zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel (Mi., 19 Uhr im LIVETICKER) wird die HBL-Saison 2017/2018 eingeläutet. Werden die Löwen wieder Meister? Welche Fragezeichen gibt es beim THW? Was macht Flensburg in der ersten Saison nach Ljubomir Vranjes? Haben die Füchse das Zeug für ganz große Taten? Und: Wie wirken sich die neuesten Änderungen in der Liga aus? SPOX-Redakteur Felix Götz diskutiert im Panel mit Weltmeister-Keeper Henning Fritz, Welthandballer Daniel Stephan und Sascha Staat, dem Macher des Podcasts Kreis Ab.

Die Rhein-Neckar Löwen schaffen den Titel-Hattrick

Henning Fritz: Ich halte das nicht für unwahrscheinlich. Wenn ich einen Meister nennen müsste, würde ich auf die Löwen tippen. Sie haben einen sehr stabilen, erfahrenen und breit aufgestellten Kader, der auch keinen zu großen Druck hat. In den vergangenen Jahren war der Druck, einen großen Titel gewinnen zu müssen, deutlich größer. Dessen haben sie sich mit den beiden Meisterschaften entledigt. Trotzdem ist die Mannschaft hungrig geblieben. Nehme ich alles zusammen, sehe ich die Löwen im Vergleich zu den Konkurrenten leicht im Vorteil. Und das sage ich, obwohl Kim Ekdahl du Rietz nicht so leicht zu ersetzen sein wird. Schließlich müssen alle Teams junge, neue Spieler integrieren.

Daniel Stephan: Vor der letzten Saison hatte man auch nicht wirklich damit gerechnet, dass die Löwen ihren Titel verteidigen können. Sie gehören zum erweiterten Favoritenkreis. Mein Gefühl sagt mir aber, dass sie den Titel nicht verteidigen werden. Ich sehe durch den Abschied von Ekdahl du Rietz ein größeres Problem im linken Rückraum. Momir Rnic ist ein guter Mann, er wird ihn aber nicht gänzlich ersetzen können. Filip Taleski wird nun mehr Spielanteile bekommen, ist aber noch nicht soweit. Grundsätzlich finde ich es in diesem Jahr ungeheuer schwierig, einen Titelfavoriten zu benennen. Ganz ehrlich: Ich habe keinen.

Sascha Staat: Ich glaube auch nicht, dass die Löwen erneut Meister werden. Sie haben mit Ekdahl du Rietz einen absoluten Schlüsselspieler verloren. Der Schwede spielte - als sein Karriereende feststand - so befreit und deshalb so gut wie wohl noch nie in seinem Leben. Er harmonierte außerdem mit Andy Schmid und Alexander Petersson hervorragend. Das zu kompensieren, halte ich für schwer möglich. Diese Konstanz, die die Löwen in den vergangenen beiden Jahren an den Tag gelegt haben, werden sie meiner Meinung nach in dieser Spielzeit deshalb nicht mehr so hinbekommen.

Felix Götz: Wenn sich kein Schlüsselspieler schwerer verletzt, traue ich Nikolaj Jacobsen und seinen Mannen den Titel durchaus zu. Trotz des Abschieds von Ekdahl du Rietz hat der Kader nach wie vor das gewisse Etwas. Mikael Appelgren und Andreas Palicka bilden ein starkes und harmonisches Torhütergespann, Gudjon Valur Sigurdsson ist auf Linksaußen nach wie vor eine Bank und auf Rechtsaußen sehe ich Patrick Groetzki so stark wie wohl noch nie. Wenn ich mir dann noch den Mittelblock mit Gedeon Guardiola und Hendrik Pekeler anschaue - das ist vom Feinsten! Für mich steht fest: Kiel oder die Löwen werden Meister, wobei das Pendel aufgrund des Bauchgefühls leicht in Richtung Zebras ausschlägt.

Seite 1: Die Rhein-Neckar Löwen schaffen den Titel-Hattrick

Seite 2: Beim THW Kiel gibt es zu viele Fragezeichen

Seite 3: Vranjes-Abgang: Flensburg holt wieder keinen Titel

Seite 4: Berlin, Melsungen oder Magdeburg stoßen in die Top 3

Seite 5: Kaderaufstockung und nur noch zwei Absteiger sind richtig

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