Handball

Medien: Prokop kostet den DHB 1,8 Mio. Euro

SID
Christian Prokop kostet den DHB ordentlich Geld

Die Verpflichtung von Christian Prokop als neuer Bundestrainer kostete den DHB offenbar nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch eine ordentliche Stange Geld. Das Paket für den Nachfolger von Dagur Sigurdsson liegt im siebenstelligen Bereich.

Insgesamt 1,8 Millionen Euro muss der Deutsche Handball-Bund für den neuen Coach aufbringen, um ihn von seinem Klub DHfK Leipzig loszueisen, wie Sport Bild berichtet.

Zunächst wird eine Ablösesumme in Höhe von 500.000 Euro fällig, da der Vertrag Prokops in Leipzig noch bis 2021 lief. Das sei fast das Doppelte von dem, was man eigentlich bereit war zu zahlen. Die Begründung: Der designierte Nachfolger Prokops in Sachsen, Frauen-Bundestrainer Michael Biegler, wird nicht sofort freigegeben. Biegler wird nach einem Machtwort von DHB-Präsident Andreas Michelmann erst im Januar 2018 seinen Dienst antreten dürfen. Zuvor steht noch die Heim-WM im Dezember an.

Prokop selbst erhält dann einen Fünfjahresvertrag bis Juli 2022 und erhält dafür monatlich 22.000 Euro, also pro Jahr 264.000 Euro. Das macht zusammen 1,32 Millionen Euro.

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