Samstag, 20.02.2016

Champions League

Erneuter Rückschlag für Löwen

Nach dem Rückschlag im Bundesliga-Titelkampf haben die Rhein-Neckar Löwen auch in der Champions League gepatzt. Die SG Flensburg-Handewitt blieb dagegen auch in der Königsklasse trotz einer mäßigen Leistung erfolgreich.

Nikolaj Jacaobsen ist sichtlich bedient
© getty
Nikolaj Jacaobsen ist sichtlich bedient

Drei Tage nach dem 22:25 gegen die Flensburger verlor der deutsche Vizemeister beim polnischen Champion KS Vive Kielce, Klub des deutschen Europameisters Tobias Reichmann, trotz einer spektakulären Aufholjagd mit 27:28 (10:12).

Die SG siegte beim slowenischen Außenseiter RK Celje 29:26 (12:15) und behauptete die Tabellenspitze in der Gruppe A vor dem punktgleichen Star-Ensemble von Paris St. Germain, das 40:28 gegen Besiktas Istanbul gewann.

Die Entscheidung über den Gruppensieg, der den direkten Einzug in die zweite K.o.-Runde (Viertelfinale) sichert, fällt für die Flensburger in den letzten beiden Spielen gegen die direkten Verfolger MKB Veszprem in einer Woche und in Paris am 6. März.

In Celje reichte der SG eine Leistungssteigerung in der Schlussphase zum Sieg. Lasse Svan (8) sowie Holger Glandorf und Thomas Mogensen (beide 6) waren die besten Werfer. Anders Eggert traf in seinem 400. Spiel für die SG viermal.

''Die Niederlage ist extrem ärgerlich''

Die Löwen lagen zwei Minuten vor dem Ende bereits mit vier Toren zurück, hatten nach schnellen Treffern von Andre Schmid, Stefan Sigurmannsson und Alexander Petersson am Ende aber sogar noch die Chance zum Ausgleich. Doch Schmid vergab zwei Sekunden vor dem Ende.

"Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Die Niederlage ist extrem ärgerlich, denn die Jungs haben super gekämpft", sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen bei Sky.

Die bereits für das Achtelfinale qualifizierten Löwen verpassten in der Gruppe B im Rennen um die Plätze zwei bis vier, die in der ersten K.o.-Runde das Heimrecht im Rückspiel garantieren, einen wichtigen Sieg. Verfolger Vardar Skopje (14) bezwang IFK Kristianstad 38:36 (21:19) und sitzt auf Rang fünf den Mannheimern zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase im Nacken.

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