Handball

DHB-Team vs. Spanien und Schweden

SID
Dagur Sigurdsson und das DHB-Team treffen bei der EM auf Schweden, Spanien und Slowenien
© getty

Lösbare, aber nicht einfache Gruppe für die deutschen Handballer bei der EM 2016 in Polen: Bei dem Turnier vom 15. bis 31. Januar trifft das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson in der Gruppe C in Breslau auf Spanien, Schweden und Slowenien. Das ergab die Auslosung am Freitag in Krakau.

"Das ist eine schwierige Gruppe - wie erwartet bei einer Europameisterschaft", sagte Sigurdsson: "Wir kennen Spanien gut, und haben bei der WM gegen Slowenien gewonnen. Wir haben Selbstvertrauen. Das sind spannende Aufgaben und Herausforderungen, auf die wir uns freuen." DHB-Vizepräsident Bob Hanning meinte: "Bei einer Europameisterschaft gibt es ohnehin keine leichten Spiele, und wir sind gegen keinen Gegner chancenlos. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte mit unserer Nationalmannschaft."

Auch Heiner Brand, als Spieler und Trainer Weltmeister, rechnet der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gute Chancen zu. "Die Mannschaft ist soweit, dass diese Aufgabe machbar ist", sagte Brand bei Sky Sport News HD: "Ich sehe die Zukunft sehr positiv. Wir haben erstmals seit 20 Jahren junge Spieler, die auf zentralen Positionen in der Bundesliga spielen." Der frühere Weltklasse-Linksaußen Stefan Kretzschmar schrieb bei Twitter: "Hammergruppe, aber geil."

Schweres Los für Polen

Die wohl schwierigste Gruppe hat Gastgeber Polen erwischt. Die Mannschaft des deutschen Trainers Michael Biegler trifft in der Gruppe A auf Olympiasieger, Welt- und Europameister Frankreich sowie Mazedonien und Serbien. In der Gruppe B spielen Kroatien, Island, Weißrussland und Norwegen. Dänemark muss sich in der Gruppe D gegen Ungarn, Russland und Montenegro behaupten.

Gegen Spanien, den Weltmeister von 2013, hatte die Auswahl des DHB in der Qualifikation jeweils ein Spiel gewonnen und verloren. Rekordeuropameister Schweden schaffte bei der WM im Januar nur Platz zehn, Slowenien wurde in Katar Achter. Die EM 2014 hatte Deutschland verpasst, nun reicht der dritte Platz zum Einzug in die Hauptrunde.

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