WM 2015: Deutschland trifft auf Saudi-Arabien

IHF schließt VAE und Bahrain aus

SID
Freitag, 21.11.2014 | 21:02 Uhr
Bahrain ist von der IHF von der WM ausgeschlossen worden
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
NBA
FrLive
NBA Draft 2017
National Rugby League
Fr11:50
Tigers -
Titans
AEGON Classic Women Single
Fr12:30
WTA Birmingham: Viertelfinals
Mallorca Open Women Single
Fr12:30
WTA Mallorca: Viertelfinals
National Rugby League
Sa11:30
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1

Der deutsche Gruppengegner Bahrain und die Vereinten Arabischen Emirate dürfen nicht an der Handball-WM in Katar teilnehmen. Zu dieser Entscheidung kam der Weltverband IHF am Freitagabend auf einer Sitzung in Herzogenaurach.

Als Nachrücker wurden Island und Saudi-Arabien nominiert, das nun anstelle Bahrains in der Gruppe D auf Deutschland trifft. "Die Gruppe wird damit nicht leichter. Aber wenn man als Minimalziel ins Achtelfinale will, muss man Saudi-Arabien schlagen", sagte Bob Hanning, der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB), dem SID: "Für uns war die Wildcard ein Geschenk und für Island und Saudi-Arabien ist sie jetzt auch ein Geschenk. Wir freuen uns für sie."

Mit der Entscheidung, beide nicht an der Endrunde (15. Januar bis 1. Februar) teilnehmen zu lassen, endet ein tagelanges Verwirrspiel. Am 7. November hatte Bahrain seinen Verzicht auf die WM mitgeteilt, einen Tag später folgten die Vereinten Arabischen Emirate.

Am vergangenen Dienstag gab es dann die Rolle rückwärts: Der IHF teilte mit, dass beide Verbände um die Rücknahme ihres angekündigten Startverzichts gebeten hätten. Nun setzte die IHF dem Treiben ein Ende.

IHF kommt Rücknahme-Bitte nicht entgegen

Die IHF teilte mit, man habe den per Brief eingereichten Startverzicht beider Länder als "final" angesehen und deshalb nicht auf die Bitte um Rücknahme reagiert. Der Weltverband verhängte zudem eine Geldstrafe in Höhe von jeweils 100.000 Schweizer Franken (83.229 Euro) gegen beide Länder, weil der Startverzicht nach der WM-Gruppenauslosung erfolgt war.

Damit guckt Australien ein zweites Mal in die Röhre. Nach zuletzt sechs WM-Teilnahmen in Folge war den Aussies trotz erfolgreicher Qualifikation gegen Neuseeland die Startberechtigung wieder entzogen worden - zu Gunsten Deutschlands, das in der Qualifikation gescheitert war, nachträglich aber eine Wildcard erhielt.

Stephan: "Lex Deutschland"

Der frühere Welthandballer Daniel Stephan hatte die Entscheidung daraufhin als "anrüchig" bezeichnet und von einer "Lex Deutschland" gesprochen. Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar hatte nach dem Verzicht der Emirate und Bahrains gefordert: "Australien sollte als erstes nachnominiert und für die Qualifikation belohnt werden. Das steht für mich außer Frage."

Das Emirat, umstrittener Ausrichter der Fußball-WM 2022, steht seit Monaten unter Druck. Vor wenigen Tagen hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in einem neuen Bericht die unverändert schlechten Bedingungen für Gastarbeiter in dem Land angeprangert, das vom 3. bis 7. Dezember die Kurzbahn-WM der Schwimmer, die Straßenrad-WM 2016, die Turn-WM 2018 sowie die Leichtathletik-WM 2019 ausrichtet.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung