Freitag, 10.02.2012

DHB erstellt Konzept zur Förderung der Nachwuchs-Elite

"Brauchen besser ausgebildete Führungsspieler"

Nach dem siebten Platz bei der EM in Serbien und der verpassten Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in London hat der Deutsche Handballbund (DHB) ein Konzept zur Eliteförderung seiner begabtesten Nachwuchsspieler erstellt.

Der DHB will ein neues Konzept entwickeln, dass den deutschen Handball-Nachwuchs besser fördern soll
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Der DHB will ein neues Konzept entwickeln, dass den deutschen Handball-Nachwuchs besser fördern soll

"Wir werden über die Eliteförderung den Bundesliga-Vereinen noch besser ausgebildete Führungsspieler zur Verfügung stellen", sagte DHB-Manager Heiner Brand und beschrieb das erste Ziel des Projektes.

Neben athletischem Training und handballspezifischen Inhalten soll die Persönlichkeitsentwicklung der Talente im Zentrum der Ausbildung stehen. Dabei werden auch schulische und berufliche Aspekte berücksichtigt.

Als Bindeglied zwischen den involvierten Personen und Institutionen wird ein DHB-Mentor fungieren. Für diesen Posten berief der Verband den langjährigen Juniorentrainer Wolfgang Sommerfeld.

Aufnahme in Elitekader stets auf ein Jahr begrenzt

Der frühere Bundesligaspieler betreute seit 2003 als Assistent des heutigen Bundestrainers Martin Heuberger die DHB-Junioren, die in diesem Zeitraum je zweimal Welt- und Europameister wurden. An der Seite von Brand ist Sommerfeld der wichtigste Koordinator des Programms.

Die Aufnahme in den Elitekader ist stets auf ein Jahr begrenzt.Ein Verbleib in der Fördergruppe hängt von der jeweiligen Leistungsentwicklung ab. "Die Tür ist nach beiden Seiten offen", sagte Sommerfeld.

Der DHB beklagt seit Jahren, dass deutsche Nachwuchsspieler in der Bundesliga zu geringe Einsatzzeiten erhalten würden und somit keine nachhaltige Stärkung der Nationalmannschaft erfolgen könne.

Gerade bei den Spitzenmannschaften sind die Schlüsselpositionen oftmals mit ausländischen Profis besetzt. Das olympische Handball-Turnier findet im kommenden Sommer erstmals ohne deutsche Beteiligung statt.

Die Handball-Bundesliga im Überblick

Die Torschützenkönige der letzten 10 Jahre
Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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