Überragender Jogi Bitter

Meister Hamburg eröffnet die Titeljagd

SID
Mittwoch, 12.10.2011 | 12:54 Uhr
Im Spiel gegen Flensburg sicherte Jogi Bitter mit insgesamt 20 Paraden den Sieg
© Getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Tag 4
National Rugby League
Rabbitohs -
Warriors
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters Tag 1
National Rugby League
Broncos -
Dragons
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 2
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Der HSV Hamburg atmet auf. Mit dem deutlichen Sieg gegen Flensburg hat sich der deutsche Meister im Titelrennen der Bundesliga zurückgemeldet. Doch ausgerechnet Präsident Martin Schwalb dämpft gehörig die Euphorie.

Als die Hamburger Halle zum Tollhaus wurde, hielt sich einer der Protagonisten dezent zurück. Ein verhaltenes Klatschen. Mehr nicht. Während die Mannschaft ihren 27:19 (11:6)-Erfolg im Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt ausgelassen feierte, bremste Martin Schwalb die Euphorie. "Wir müssen den Sieg richtig einordnen. Wir haben lediglich ein Spiel gewonnen - mehr nicht", sagte der Präsident und ergänzte: "Aber das Spiel hat Spaß gemacht, und wir sind in der Saison angekommen."

Jogi Bitter mit 20 Paraden

HSV-Trainer Per Carlen wusste unterdessen, bei wem er sich nach dem so wichtigen Sieg gegen seinen Ex-Klub zu bedanken hatte. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff rannte der Schwede quer über den Platz, um seinen Torwart Johannes Bitter in die Arme zu schließen. "Jogi hat ein super Spiel gemacht", sagte Carlen. Sein Flensburger Trainer-Kollege brachte es auf den Punkt: "Bitter hat das Spiel für sein Team gewonnen."

Insgesamt brachte es der Hamburger Torhüter auf 20 Paraden. "Ich freue mich auf die Spiele, in denen es um alles geht", sagte Matchwinner Bitter, der unter einem besonderen Druck stand.

Weil Hamburgs zweiter Keeper Dan Beutler mit einer Magen-Darm-Grippe zu Hause im Bett lag, musste der ehemalige Nationaltorhüter vor den Augen von Bundestrainer Martin Heuberger durchspielen. "Drucksituationen wie diese machen mir Spaß. Je größer der Druck, desto besser", sagte Bitter.

"Jetzt geht die Saison richtig los"

Neben seiner kompakten Defensive profitierte der HSV vor allem von seiner stark verbesserten Körpersprache. "Flensburg ist an unserem Kampfgeist zerschellt", analysierte Bitter. Immer wieder pushten die Hamburger sich und das Publikum. Während die Fans "der HSV ist wieder da" skandierten, erklärte Bitter die Titeljagd für eröffnet: "Jetzt geht die Saison richtig los."

Die starke Abwehrleistung konnte allerdings die Probleme in der Offensive nicht vollständig kaschieren. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Michael Kraus (Aufbautraining nach Innenbandriss), Trainer-Sohn Oscar Carlen (Kreuzbandriss) und Marcin Lijewski (Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP) läuft es im Hamburger Angriffsspiel noch nicht rund. Von der letztjährigen Meistersaison, in der der HSV den gefährlichsten Angriff stellte, ist das Team noch ein Stück weit entfernt.

Erster Saisonsieg gegen Spitzenteam

Der Sieg gegen Flensburg war für den HSV der erste Saisonsieg gegen eine Spitzenmannschaft. Nach zwei Niederlagen gegen die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen drohte zwischenzeitlich bereits das Aus im Titelkampf. "Wir haben zuletzt viel gesprochen", sagte Abwehrspezialist Matthias Flohr: "Die vier Tage beim Champions-League-Spiel in Rumänien haben uns enger zusammengeschweißt."

Und auch Präsident Schwalb konnte es sich nicht verkeifen, am Ende doch noch eine Kampfansage in Richtung Kiel zu schicken: "In dieser Form wird es für die anderen Mannschaften nicht einfach sein, uns zu schlagen."

Der aktuelle Bundesliga-Spieltag im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung