Last-Minute-Sieg für Energie Cottbus

SID
Freitag, 25.02.2011 | 20:00 Uhr
Mit seinem 15. Saisontreffer beendete Nils Petersen die Cottbusser Negativserie
© Getty
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In der 92. Minute beendete Torjäger Nils Petersen den Negativlauf von Energie Cottbus. Mit seinem Treffer zum 2:1 bescherte er den Lausitzern den ersten Dreier nach vier sieglosen Partien in Serie.

Dank Torjäger Nils Petersen hat Energie Cottbus eine gelungene Generalprobe für das Pokal-Halbfinale gefeiert und seine wohl letzte Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga gewahrt.

Nach vier Spielen ohne Sieg kamen die Lausitzer zu einem 2:1 (0:0) gegen den FSV Frankfurt und rückten vorübergehend wieder bis auf fünf Zähler an Platz zwei heran. Am Dienstag spielt Energie beim Liga-Rivalen MSV Duisburg um den zweiten Einzug ins Endspiel des DFB-Pokals.

Petersen sicherte mit seinem 15. Saisontreffer in der Nachspielzeit den Sieg der Cottbuser. Uwe Hünemeier hatte Energie in Führung gebracht (48.), Aziz Bouhaddouz zwischenzeitlich ausgeglichen (78.).

Der Tabellenneunte aus Hessen, bei dem Trainer Hans-Jürgen Boysen unter der Woche seinen Vertrag bis 2013 verlängerte, hat somit nur eines der letzten neun Spiele gewonnen.

Partie nahm in Hälfte zwei Fahrt auf

Vor 8520 Zuschauern im Stadion der Freundschaft gab es im ersten Durchgang nur zu einer großen Torchance, als Frankfurts Stürmer Sascha Mölders den Pfosten traf. Nach dem Wechsel nahm die Partie richtig Fahrt auf.

Nicht einmal drei Minuten nach der Pause fiel dann auch der Führungstreffer für die Gastgeber. Einen Freistoß von Jiayi Shao aus fast 30 Metern konnte FSV-Keeper Patric Klandt nur an den Innenpfosten lenken, Hünemeier drückte den Ball über die Linie.

Drei Minuten später nach einer ähnlichen Situation fast das 2:0 gefallen, diesmal köpfte Markus Brzenska den Abpraller nach Freistoß von Klandt aus aussichtsreicher Position aber über das Tor. Danach war Cottbus überlegen, doch Bouhaddouz traf per Kopf.

Der Marokkaner war neben Mölders auch bester Gäste-Spieler. Bei den Cottbusern gefielen vor allem Marc-Andre Kruska und Hünemeier.

Energie Cottbus - FSV Frankfurt: Daten und Fakten

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