Relegation: Dresden - Osnabrück

Dresden schiebt Favoritenrolle nach Osnabrück

SID
Samstag, 21.05.2011 | 13:05 Uhr
Dresdens Lars Jungnickel (r.) war der Unglücksrabe des Tages und erzielte ein Eigentor
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Watford -
Brighton
Premier League
Crystal Palace -
Swansea (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Superliga
Nordsjälland -
Kopenhagen
Primera División
Espanyol -
Leganes
Primera División
Eibar -
Bilbao
Premier League
Zenit -
Rostow
Super Liga
Roter Stern -
Partizan
Premier League
Tottenham -
Burnley
Primera División
Getafe -
Sevilla
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Kolumbien
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile
WC Qualification South America
Kolumbien -
Brasilien
WC Qualification South America
Ecuador -
Peru
WC Qualification South America
Argentina -
Venezuela

Dynamo Dresden hat beim 1:1 im Relegations-Hinspiel zur 2. Liga gegen den VfL Osnabrück eine mögliche Vorentscheidung verpasst und schiebt die Favoritenrolle nun nach Osnabrück.

Als Alexander Esswein seine Hände vor dem Gesicht faltete und enttäuscht auf die Knie sank, klatschten über 28.000 Fans in der Dresdner Arena kurz nach dem Abpfiff trotzdem stehend Beifall. Der Drittliga-Dritte Dynamo Dresden hatte gegen den Zweitliga-Drittletzten VfL Osnabrück nach aufopferungsvoller Leistung ein 1:1 erkämpft - aber im Hinspiel trotzdem eine mögliche Vorentscheidung in der Relegation zur 2. Liga verpasst.

"Wenn man sein Heimspiel nicht gewinnt, werden die Chancen auf Erfolg kleiner, das ist doch klar. Die Chancen für Osnabrück sind gestiegen, das ist durch das Resultat logisch. Wir legen im Rückspiel mit einem 0:0 los - und das reicht uns eben nicht", sagte Dresdens Trainer Ralf Loose und schob die Favoritenrolle vor dem entscheidenden Duell am Dienstag im Stadion an der Bremer Brücke damit zu den Niedersachsen.

Flottmann: "Gar nichts entschieden"

Annehmen wollten die Lila-Weißen diese aber nicht. "Es ist gar nichts entschieden. Die Chancen stehen weiterhin bei 50:50 und es geht wieder bei null los", sagte VfL-Trainer Heiko Flottmann.

Durch den Auswärtstreffer der Osnabrücker, den in Lars Jungnickel auch noch ein Dresdner per Eigentor beisteuerte (66.), ist Dynamo unter Zugzwang. Immerhin gelang Robert Koch der Ausgleich (76.). Trotzdem müssen die Sachsen beim zweiten Aufeinandertreffen zwingend ein Tor erzielen, um den Traum vom Aufstieg zu wahren. "Wir haben zwei Treffer erzielt und sind trotzdem nicht als Sieger vom Platz gegangen. Das ist wirklich bitter", sagte Loose.

Mindestens genau so bitter war, dass sich das aufwendige und kräfteraubende Offensivspiel der Gelb-Schwarzen nicht bezahlt machte. Der achtmalige DDR-Meister hätte nach fünf Jahren Drittklassigkeit einen großen Schritt zurück in Richtung 2. Liga machen können, scheiterte aber am eigenen Unvermögen im Abschluss.

Dynamo droht finanzielles Aus

"Wir waren in allen Belangen überlegen, hatten aber vor dem Tor einfach kein Glück", sagte der einzige Stürmer Dani Schahin. Für sein Team hat die Relegation angesichts geforderter DFB-Bürgschaften über 2,045 Millionen Euro für die Erteilung einer Lizenz für ein weiteres Jahr in der 3. Liga existenzielle Bedeutung. Dem Klub droht ohne Aufstieg das finanzielle Aus.

Beim VfL war man hingegen froh über das Ergebnis. "Wir dürfen uns nichts vormachen, wir hätten das eine oder andere Gegentor mehr bekommen können", sagte Abwehrspieler Alexander Schnetzler. Aber Torhüter Tino Berbig, der in der Vergangenheit auch in Dresden aktiv war, gab sich optimistisch: "Wer uns kennt, weiß, dass wir zuhause sicher nicht auf 0:0 spielen. Wir wollen gewinnen."

Viel Zeit zur Regeneration bleibt nicht. Der VfL machte sich direkt nach Abpfiff auf die 500 Kilometer lange Rückreise. Die Sachsen werden den Bus-Trip am Montag antreten. "Und ihn Dienstag hoffentlich nicht in den Beinen haben", sagte Loose.

Historie spricht für Dresden

Mehrere Hundert Fans des früheren Bundesligisten wollen im ausverkauften Osnabrücker Stadion Heimspielatmosphäre schaffen. Am Freitag sorgten die Dynamo-Anhänger schon für bundesligareife Gänsehautstimmung und tauchten die Arena vor dem Anpfiff komplett in die Vereinsfarben schwarz und gelb. "Das war der absolute Wahnsinn. Wir wollen unseren Fans so gern den Aufstieg schenken", sagte Schahin.

Die Historie spricht für Dresden. In den bisherigen Relegationsduellen hatten in Paderborn und Ingolstadt jeweils die Drittligisten das bessere Ende für sich. Osnabrück stieg bereits 2009 in den Entscheidungsspielen durch zwei 0:1-Niederlagen gegen Paderborn aus der 2. Liga ab.

Dresden - Osnabrück: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung