Fussball

Die Tipps der 18 Zweitliga-Trainer

SID
Valerien Ismael und die Nürnberger stehen bei den Zweitliga-Trainern hoch im Kurs
© getty

Am Freitag beginnt die neue Saison der 2. Bundesliga. Die Trainer setzen dabei vor allem auf die Absteiger Nürnberg und Braunschweig - und auf den ambitionierten Neuling Leipzig.

Valerien Ismael (1. FC Nürnberg): "Es ist noch viel zu früh, einen Tipp abzugeben. Es gibt viele Mannschaften, die oben mitspielen können. Auch unser Ziel ist es, oben dabei zu sein, aber es liegt ein langer und schwieriger Weg vor uns."

Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): "Ich glaube, dass es erst ab dem 10. Spieltag möglich sein wird, den Meisterfavoriten einzuschätzen. Wir wollen eine stabile Saison spielen. Aber wir machen das nicht an Tabellenplätzen fest."

Frank Kramer (SpVgg Greuther Fürth): "Zu den Titelfavoriten gehören viele Teams, in erster Linie Nürnberg und Braunschweig. Geheimfavorit ist Fortuna Düsseldorf. Bei unserer Mannschaft bin ich weit davon entfernt, jammern zu müssen."

Kosta Runjaic (1. FC Kaiserslautern): "Nürnberg wird oben landen. Aber auch Braunschweig, Düsseldorf, 1860 München, St. Pauli und Leipzig darf man nicht unterschätzen."

Markus Kaucinski (Karlsruher SC): Nürnberg und Braunschweig sind die Aufstiegskandidaten. Aber auch Fürth, Düsseldorf und Kaiserslautern muss man auf dem Zettel haben."

Oliver Reck (Fortuna Düsseldorf): "Nürnberg, Braunschweig, Karlsruhe, Union Berlin, Kaiserslautern und die SpVgg Greuther Fürth werden oben mitspielen. Wir möchten zeigen, dass die Fortuna aus der letzten Saison viel gelernt hat."

Ricardo Moniz (1860 München): "Wir werden Meister. Mit uns steigt RB Leipzig auf."

Roland Vrabec (FC St. Pauli): "Fünf, sechs Mannschaften werden oben dabei sein: Nürnberg und Braunschweig, aber auch Fürth, Kaiserslautern, Düsseldorf oder 1860 München. Unser übergeordnetes Ziel ist ein Platz unter den Top-25 in Deutschland."

Norbert Düwel (Union Berlin): Die Erstliga-Absteiger gehören zu den Favoriten. Unsere Spieler müssen sich auch an meine Philosophie und Art gewöhnen. Das wird eine Zeit lang dauern. Von daher mache ich mir keine Gedanken über Platzierungen."

Ralph Hasenhüttl (FC Ingolstadt): "Meister wird 1860, Aufstiegskandidaten sind Leipzig und Aalen. Aalen hat 12 Spieler verpflichtet, das zeigt, dass sie etwas vorhaben."

Stefan Ruthenbeck (VfR Aalen): "Für mich sind Nürnberg, Kaiserslautern, Braunschweig und Fürth die Favoriten auf den Aufstieg. Unser Ziel ist der Klassenerhalt."

Alois Schwartz (SV Sandhausen): Mein Tipp ist der 1. FC Nürnberg. Daneben kommen noch Düsseldorf, Kaiserslautern und St. Pauli in Frage. Wir wollen Platz zwölf aus dem Vorjahr bestätigen - das wird schwer genug."

Benno Möhlmann (FSV Frankfurt): Greuther Fürth wird knapp vor dem 1. FC Nürnberg Meister. Ich halte Fortuna Düsseldorf für sehr gut aufgestellt. Unser Saisonziel ist es, den Klassenerhalt so schnell wie möglich sicherzustellen."

Falko Götz (Erzgebirge Aue): "Meine Favoriten sind Nürnberg und Braunschweig. Für uns geht es in erster Linie nur darum, die Klasse zu sichern."

Peter Neururer (VfL Bochum): Die Absteiger Nürnberg und Braunschweig sind die Favoriten auf den Titel. Geheimfavorit ist RB Leipzig. Unser Saisonziel ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben."

Alexander Zorniger (RB Leipzig): "Die Absteiger aus der Bundesliga gehören automatisch zu den Teams, die oben erwartet werden. Also Nürnberg und Braunschweig. Kaiserslautern ist stark besetzt, 1860 München hat viel vor. Ich habe auch Ingolstadt auf der Rechnung. Wer von uns den Durchmarsch erwartet, verkennt die Realitäten."

Dirk Schuster (Darmstadt 98): "Wenn ich mich festlegen muss, wird der 1. FC Nürnberg Meister. Weitere Aufstiegskandidaten sind Kaiserslautern, St. Pauli und RB Leipzig. Wir werden um den Klassenerhalt kämpfen und wollen drei Mannschaften hinter uns lassen."

Frank Schmidt (1. FC Heidenheim): "Ich zähle dazu einige Vereine, die sich auch entsprechend prominent verstärkt haben und jedes Jahr die Ambitionen besitzen, um den Aufstieg anzuvisieren. FC St. Pauli, 1. FC Nürnberg, 1. FC Kaiserslautern, Greuther Fürth, Eintracht Braunschweig, 1860 München oder Fortuna Düsseldorf - das sind alles Traditionsvereine, die natürlich auch über entsprechende finanzielle Mittel verfügen, um vorne anzugreifen. Ich bin aber überzeugt, dass Vereine wie der Karlsruher SC, Union Berlin oder RB Leipzig ebenfalls eine gute Rolle spielen können. Als Neuling, der zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist, kann es für uns nur um den Klassenerhalt gehen. Wir werden vom ersten Spieltag damit beginnen für dieses Ziel die notwendigen Punkte einzufahren. In den letzten Jahren haben 40 Punkte immer gereicht, um die Klasse zu sichern. Deshalb werden wir das als Ziel ausgeben."

Die 2. Liga im Überblick

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