Freitag, 07.02.2014

2.Liga, Samstag: 20. Spieltag

Existenz geht vor Männerfreundschaft

Die SpVgg Greuther Fürth muss zum Rückrundenauftakt zu ihrem ärgsten Verfolger nach Kaiserslautern. Während Kleeblatt-Coach Frank Kramer einen Kracher herauf beschwört, muss beim Duell Union Berlin gegen Dynamo Dresden eine wahre Männerfreundschaft für 90 Minuten ruhen.

Die Gangart im Aufstiegskampf wird härter
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Die Gangart im Aufstiegskampf wird härter

1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth (Sa., 13 Uhr, im LIVE-TICKER)

Ganze zehn Mannschaften dürfen sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bundesliga machen. Während der 1. FC Köln relativ einsam an der Spitze steht, steigt zum Rückrundenauftakt das Verfolgerduell Kaiserslautern gegen Fürth an, in Zahlen: Dritter gegen Zweiter.

Dabei liegt vermeintlich mehr Druck bei den Roten Teufeln, so könnten die Gastgeber bei einer Niederlage schlimmstenfalls von Platz drei auf sieben fallen. Ein Szenario, an das FCK-Keeper Tobias Sippel nicht denken will. "Man merkt, wie viele Teams noch mitmischen", warnt der Schlussmann, ist sich aber dennoch sicher: "Wir sind auf jeden Fall aufstiegsreif."

Helfen könnte gegen die verhältnismäßig anfällige Fürther Abwehr (22 Gegentore) Rückkehrer und Winterneuzugang Srdjan Lakic. Doch auch die vier Punkte vor den Lauterern liegenden Fürther schielen auf den Dreier. Ein "brutales Highlight" erwarte die Mannschaft laut Coach Frank Kramer: "Ich denke wir sind gerüstet. Das Team zieht an einem Strang. Das macht Hoffnung für die Rückrunde."

Union Berlin - Dynamo Dresden (Sa., 13 Uhr, im Live-TICKER)

"Dresden braucht jeden Punkt, damit es für sie nicht eng wird", warnte Unions Benjamin Köhler vor der Pflichtaufgabe vor dem Underdog. Die Sachsen liegen im dicht gedrängten Tabellenkeller momentan auf dem vorletzten Rang und brauchen in der Tat jeden Zähler, um die Klasse zu halten.

Bei Union Berlin sieht die Welt dagegen anders aus. Als Geheimfavorit ins Aufstiegsrennen gestartet, liegen die Eisernen punktgleich mit dem Dritten Kaiserslautern auf Rang fünf. Der 1:0-Testspiel-Sieg gegen Bielefeld zum Abschluss der Winterpause macht dabei genauso Hoffnung auf einen guten Start wie die Rückkehr von Björn Jopek. Das 20 Jahre alte Eigengewächs sammelte nach einem Kreuzbandriss im Mai 2013 die ersten Minuten mit der Mannschaft und wusste zu überzeugen.

Bangen muss die Elf von Coach Uwe Neuhaus um Abwehrchef Fabian Schönheim. Der Trainer dürfte sich allerdings auf das Spiel freuen. Er arbeitete unter dem damaligen Essener Sportdirektor Olaf Janßen. Die Männerfreundschaft wird jedoch während der 90 Minuten auf Eis gelegt, auch wenn es "sicherlich ein besonderes Spiel für beide" wird, wie sich Janßen vor der "scheinbar unlösbaren Aufgabe" freut.

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