Panama - Tunesien 1:2: Die Adler von Karthago verhindern die Blamage

Von Johannes Wiest
Donnerstag, 28.06.2018 | 21:55 Uhr
Tunesien gewann das letzte Gruppenspiel gegen Panama.
© getty
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Tunesien hat sich mit einem Sieg von der WM in Russland verabschiedet. Gegen Panama siegte das Team in einem zähen Spiel mit 2:1.

Die Adler von Karthago waren von Anfang an spielbestimmend. Das Team tat sich aber schwer, den höheren Ballbesitz gegen die tief gestaffelte Defensive der Panamaer auch in zwingende Chancen umzuwandeln. Aufgrund der mangelnden Spielanlage versuchten sie es häufig vergeblich mit hohen Bällen im Spielaufbau.

Panama lauerte auf Konter, doch in der Offensive fehlte die letzte Präzision, um Tunesien ernsthaft in Gefahr zu bringen. Bezeichnend für das niedrige Niveau des Spiels fiel das Führungstor durch einen abgefälschten Distanzschuss.

Nach der Pause schaffte Tunesien es erstmals, mehrere Angriffe ordentlich herauszuspielen, während Panama zusehends die Kraft ausging. Folgerichtig gingen die Adler von Karthago verdient in Führung und verabschieden sich mit einem Sieg von der WM in Russland.

Die Daten des Spiels Panama - Tunesien

Tore: 1:0 Meriah (32., ET.), 1:1 Ben Youssef (51.), 1:2 Khazri (66.)

  • Durch das Tor Panamas ist die Weltmeisterschaft in Russland die erste WM, in der jedes Team mindestens zweimal traf.
  • Das Eigentor von Yassine Meriah war das 50te in der Geschichte aller Weltmeisterschaften.
  • Ben Youssef schoss das Tor Nummer 2500 bei einer Weltmeisterschaft.

Der Star des Spiels: Wahbi Khazri (Tunesien)

Wenn nach vorne etwas ging, dann über ihn. Spielerisch war Khazri einer der wenigen Akteure der Tunesier, der die Abwehr Panamas mit seinen Pässen in Bredouille brachte. Legte das 1:1 gut auf und erzielte das 2:1 selbst.

Der Flop des Spiels: Luis Ovalle (Panama)

Kein gelungenes WM-Debüt auf der linken Verteidigerposition. Die meisten gefährlichen Angriffe Tunesiens liefen über seine Seite, konnte auch beim 1:1 nicht entscheidend klären.

Der Schiedsrichter: Nawaf Abdulla Shukralla (Bahrain)

Behielt bei den vielen kleinen Fouls stets den Überblick und wirkte souverän. Nahm den vermeintlichen Ausgleichstreffer von Panama richtigerweise zurück.

Die Reaktionen der Trainer

Hernan Gomez (Trainer Panama): "Das heutige Spiel war deutlich ausgeglichener als die beiden Spiele von uns zuvor. Ich bin ein bisschen müde und werde mir Zeit nehmen, um über meine Zukunft als Trainer nachzudenken."

Nabil Maaloul (Trainer Tunesien): "Wir haben heute verdient gewonnen. Nach der Auslosung wussten wir, dass wir wahrscheinlich höchstens Dritter in dieser Gruppe werden würden. Die arabischen Teams sind noch nicht auf dem Toplevel. Wir brauchen mehr Spieler, die in den großen Ligen spielen."

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