Fussball

WM 2018, News und Gerüchte: 27 Verletzte nach Panikausbruch bei Jubel in Frankreich

Von SPOX
Mittwoch, 11.07.2018 | 10:15 Uhr
Auf den Fanmeilen in Belgien lief das Public Viewing ohne Zwischenfall ab.
© getty

In Frankreich ist es während den Feierlichkeiten anlässlich des Einzugs in Finale zu einer Massenpanik gekommen, bei der 27 Personen verletzt wurden. Belgien und England haben den Blick fest nach vorne gerichtet.

27 Verletzte bei Massenpanik in Frankreich

Während des WM-Halbfinals zwischen Frankreich und Belgien ist es in Nizza zu einer Massenpanik gekommen. Beim Public Viewing hatten einige Anwesende damit begonnen, Feuerwerkskörper anzuzünden. Dies löste Aufregung in der Gruppe aus, woraufhin mehrere Menschen niedergetrampelt wurden.

27 Personen mussten verarztet werden, nach Auskunft der lokalen Polizei handelte es sich dabei größtenteils um Schnitte nach Kontakt mit Scherben oder Schürfwunden. Die meisten Fans kamen mit einem Schreck davon. Das Vorkommnis zeigt allerdings, dass die Angst in Frankreich insbesondere bei derartigen Großveranstaltungen nach letzten Anschlägen ein steter Begleiter ist.

England-Trainer Southgate warnt vor Kroatien

Das zweite WM-Halbfinale steht vor der Tür. Gareth Southgate hat verraten, vor der Partie zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder das Lied "Football's coming home" von den Three Lions angehört zu haben. Noch ist der Trainer aber alles andere als sicher: "Kroatien wird das beste Team, gegen das wir bisher im Turnier spielen musste."

Der Respekt von englischer Seite ist enorm, zumal die Kroaten bisher eine starke WM gespielt haben: "Für uns als Team ist es die Möglichkeit, weiter Geschichte zu schreiben. Kroatien ist stark am Ball und hat sehr gute Einzelspieler." Southgate stellte gar ein Scheitern Englands in Aussicht: "Mein Leben wird sich auch bei einer Niederlage nicht verändern."

Sollte er die Engländer allerdings in Finale führen, müsse er sich durchaus auf einige Änderungen einstellen: "Ich bin lange genug dabei, um zu wissen, dass ich dann mehr Aufmerksamkeit kriegen werde. Es wird nicht mehr so einfach sein, Essen zu gehen oder mich an bestimmten Plätzen aufzuhalten. Aber es wird niemals meinen Blick auf die Welt verändern."

Der englische Weg ins Halbfinale der WM 2018

PartieGegnerErgebnis
1. Spieltag, Gruppe GTunesien2:1
2. Spieltag, Gruppe APanama6:1
3. Spieltag, Gruppe ABelgien0:1
AchtelfinaleKolumbien4:3 n.E.
ViertelfinaleSchweden2:0

Nach Aus: Martinez richtet Blick nach vorne

Das Halbfinale gegen Frankreich ist für Belgien verloren gegangen. Trainer Roberto Martinez hat den Blick aber schon wieder auf die kommenden Aufgaben gerichtet - und das Spiel um Platz drei dabei aus den Augen verloren: "Wir wollten nicht nur ein gutes Turnier spielen, sondern es auch gewinnen. Die Mannschaft ist jetzt sehr enttäuscht."

Allerdings sei die goldene Generation Belgiens noch für einige Überraschungen gut: "Wir müssen von Turnier zu Turnier besser werden und die jungen Spieler einbauen. Ich habe meine Augen jetzt auf der EM 2020. Der belgische Fußball hat eine große Menge an Talenten, die sich auf dem Weg nach oben befinden."

Engländer lässt sich schon jetzt Titel-Tatto stechen

Überheblichkeit oder purer Optimismus? Ein Brite hat im spanischen Magaluf für Aufsehen gesorgt, weil er sich schon jetzt ein Tattoo passend zum WM-Sieg der englischen Nationalmannschaft auf die linke Pobacke stechen ließ. Dort prangt nun Englands Trainer Southgate mit der Unterschrift "Football's coming home".

Der 18-Jährige erklärte die verrückte Aktion: "Am Freitag hat mein Kumpel Sam gemeint, warum ich das Tattoo nicht schon jetzt stechen lasse. Wir haben dann eine Münze geworfen. Kopf für nach dem Halbfinale und Zahl für vor dem Halbfinale. Es wurde Zahl und ich bin direkt ins nächste Studio gegangen."

Dass dabei "einige Drinks" im Spiel waren, versteht sich von selbst. Die Prognose für das Halbfinale gegen Kroatien ist für den jungen Engländer nun aber ganz klar: "England wird gewinnen. Und ich werde das Tattoo nicht bereuen. Wenn England verliert, naja, das ist noch nicht passiert."

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