Freitag, 03.10.2014

Scheich wehrt sich gegen Vorbehalte an WM 2022

Al-Sabah nennt Kritik "Rassismus"

Scheich Ahmad Al-Fahad Al-Sabah, Präsident des asiatischen Olympia-Rates OCA und weltweit einer der schillerndsten Sport-Funktionäre, hat die Vorbehalte gegen die Austragung der Fußball-WM 2022 in Katar als "Rassismus" verurteilt.

Scheich Ahmad Al-Fahad Al-Sabah will die Vorwürfe nicht unkommentiert lassen
© getty
Scheich Ahmad Al-Fahad Al-Sabah will die Vorwürfe nicht unkommentiert lassen

"Ich denke, dass Katar die WM fair und im Einklang mit den Richtlinien des Weltverbandes FIFA erhalten hat. Wir lassen sie uns nicht wegnehmen. Vornehmlich bei den Medien handelt es sich bei der Kritik an Katar mehr um Rassismus als um Realität", sagte der Kuwaiti in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP bei den Asienspielen im südkoreanischen Incheon.

Um die Vergabe des WM-Turniers ranken sich seit der Entscheidung 2010 Korruptionsvorwürfe gegen Katar. Ergebnisse einer Untersuchung der Wahl durch die FIFA werden für Anfang 2015 erwartet.

Kritik wegen menschenunwürdiger Bedingungen

Katar steht allerdings auch wegen menschenunwürdiger Bedingungen für Tausende Arbeitskräften hauptsächlich aus Indien und Nepal auf den WM-Baustellen sowie wegen seines Wüsten-Klimas als künftiger WM-Gastgeber in der Kritik.

Al-Sabah kündigte in Incheon größtmögliche Unterstützung seines OCA für Katar an: "Wir werden bis zum Ende Widerstand leisten und für die Rechte Katars und unserer Region kämpfen.


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