WM-Splitter: Das ist bei den Teams los

Ghana kämpft um Andrew Ayew

Von SPOX
Montag, 28.06.2010 | 20:17 Uhr
Ghanas Andrew Ayew fehlt im Viertelfinale wegen zwei Gelber Karten
© Getty
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Ghana will gegen die Sperre von Andrew Ayew vorgehen, Samuel Inkoom spricht derweil schon vom WM-Titel. Roque Santa Cruz spielt seine letzte WM, sagt er. Luis Aragones warnt vor Portugal, Makoto Hasebe lobt Felix Magaths Philosophie und Diego Maradona fordert mal wieder mehr Schutz für Lionel Messi.

Paraguay - Santa Cruz denkt ans Aufhören: "Mich haben in meiner Karriere viele Verletzungen zurückgeworfen. Deswegen denke ich, dass das meine letzte WM sein wird", wird der 28-jährige Roque Santa Cruz in brasilianischen Medien zitiert.

Vorher soll aber erstmal noch gegen Japan der Viertelfinal-Einzug her. "Wir wollen etwas erreichen, was wir bislang noch nie geschafft haben", sagte Santa Cruz - Paraguay stand bei Weltmeisterschaften noch nie in der Runde der letzten Acht. Derweil sieht es danach aus, dass Edgar Barreto den gelbgesperrten Victor Caceres im Mittelfeld ersetzen wird.

Japan - Am besten mit Magath: Geht es nach Makoto Hasebe, sollte sich Japan gegen Paraguay eine Scheibe von Felix Magath abschneiden. "Er hat immer gesagt, wir müssen die Zweikämpfe gewinnen, dann gewinnt man auch Spiele", sagte der Wolfsburger. "Wir müssen mental stark sein."

In zehn Versuchen hat ein asiatisches Team bei einer WM allerdings noch nie gegen Südamerikaner gewonnen. Mehr als Nordkoreas 1:1 gegen Chile 1966 und Südkoreas 0:0 gegen Bolivien 1994 war nicht drin. Immerhin kann Trainer Takeshi Okada aus dem Vollen schöpfen und wird wohl dieselbe Elf aufbieten, die gegen Dänemark den höchsten japanischen Sieg der WM-Geschichte einfuhr (3:1).

Spanien - Aragones meckert: Die Seleccion bangt vor dem Spiel gegen Portugal um den Einsatz von Xabi Alonso. Der Real-Mittelfeldspieler laboriert an einer Bänderverletzung im Knöchel, die er bei einem Foul im Spiel gegen Chile (2:1) erlitten hatte. Am Montagabend kam jedoch Entwarnung. Sicher nicht spielen kann Raul Albiol - der wäre aber eh nur Ersatz gewesen.

Nicht gerade optimistisch fürs Achtelfinale ist derweil Ex-Trainer Luis Aragones. "Spanien ist noch immer nicht auf der Höhe seiner Schaffenskraft angekommen", sagte er. "Zu langsam, zu wenig Ballbesitz - ich bin nicht sehr optimistisch, weil Portugal eine klasse Mannschaft hat und defensiv fast perfekt ist." Rechtsverteidiger Sergio Ramos nimmt's gelassen: "Wir hoffen, dass uns die Tatsache, dass wir in der Vorrunde Probleme hatten, zu einer besseren Einheit werden lässt."

Portugal - Torres voller Ehrfurcht: Portugal zittert vor dem Spanien-Spiel weiter um die Mittelfeldspieler Danny (Bluterguss am Oberschenkel) und Ruben Amorim (Oberschenkelverletzung). Allerdings konnte Danny gegen Brasilien nicht wirklich überzeugen, Amorim kam erst einmal zum Einsatz. Das Hauptaugenmerk der Portugiesen liegt eh auf der Defensive.

Die Seleccao hat 19 Spiele nicht verloren und zuletzt am 5. September 2009 gegen Dänemark ein Gegentor kassiert. Torhüter Eduardo, der mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird, hält einen nationalen Rekord, ist seit 701 Minuten unbezwungen. In 18 Länderspielen musste er erst dreimal hinter sich greifen. "Cristiano ist klasse, aber ihre größte Stärke ist es, dass sie verdammt wenig Tore kassieren", sagte Spaniens Fernando Torres ehrfürchtig.

Uruguay - Godin droht auszufallen: Uruguay bangt vor dem Viertelfinale gegen Ghana am Freitag um den Einsatz von Abwehrspieler Diego Godin. Der 24-Jährige, der in der Vorrunde bereits wegen einer Magen-Darm-Gruppe pausieren musste, laboriert seit dem Südkorea-Spiel an einer Oberschenkelzerrung.

"Wenn das Spiel morgen wäre, könnte er nicht spielen", meinte der Teamarzt der Celeste, Alberto Pan, am Montag. "Was das Match am Freitag angeht, sind wir - Stand jetzt - nicht sehr optimistisch."

Ghana - Ayew-Sperre soll fallen: Den Mund ziemlich voll nimmt Samuel Inkoom vor dem Viertelfinale. "Wir können nicht nur Uruguay schlagen, sondern auch Weltmeister werden", sagte er am Montag auf der Pressekonferenz. "Wir sind eine große Familie und deswegen werden wir auch weiter siegen."

Verbandspräsident Kwesi Nyantakyi probiert derweil alles, um die Gelb-Sperre für Andre Ayew zu umgehen. Beim Spiel gegen die USA wurde er für ein Foul an Clint Dempsey verwarnt, hatte seinen Gegenspieler aber nicht getroffen. "Die Entscheidung des Schiedsrichters war vorschnell und unfair. Mit den Beweisen, die wir durch die Fernseh-Zeitlupe haben, sind wir optimistisch, dass wir mit unserem Einspruch Erfolg haben werden", sagte Nyantakyi.

Von den drei Verletzten - Isaac Vorsah (Knieprobleme), Kevin-Prince Boateng (Oberschenkelverletzung) und Hans Sarpei (muskuläre Probleme) gibt es zur Stunde noch keine Updates, sie alle sind fürs Spiel gegen Uruguay fraglich.

Argentinien - Maradona fordert Welpenschutz: Trainer Diego Maradona hat vonseiten der WM-Schiedsrichter erneut mehr Schutz für Lionel Messi eingefordert: "Sobald Messi am Ball ist, versuchen seine Gegenspieler, ihn umzutreteten. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es bei mir genauso war. Ich verlange, dass Messi mehr respektiert wird."

"Irgendwann ist ein Limit erreicht. Messi wird getreten und niemand tut etwas dagegen", schimpfte der 49-Jährige nach dem 3:1 im Achtelfinale am Sonntag in Johannesburg gegen Mexiko. Im Viertelfinale trifft die Albiceleste am kommenden Samstag in Kapstadt auf Deutschland. Ob sein Appell da erhört wird?

Frankreichs Verbandschef zurückgetreten

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